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Ross Brawn Initiator der Änderung bei Formel-1-Strategiegruppe

Formel-1-Sportchef Ross Brawn war die treibende Kraft hinter der Entscheidung, dass künftig alle Teams bei Treffen der Formel-1-Strategiegruppe vertreten sind.

Lawrence Barretto

Bearbeitet: 21.05.2017, 11:03

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Ross Brawn, Formel-1-Sportchef, Liberty Media

Maurizio Arrivabene, Teamchef, Ferrari;Monisha Kaltenborn, Teamchef, Sauber; Günther Steiner, Teamch

Lance Stroll, Williams FW40; Marcus Ericsson, Sauber C36

Pascal Wehrlein, Sauber C36; Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso STR12; Kevin Magnussen, Haas F1 T

Lance Stroll, Williams FW40; Marcus Ericsson, Sauber C36

Pascal Wehrlein, Sauber C36; Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso STR12; Kevin Magnussen, Haas F1 T

Felipe Massa, Williams FW40; Esteban Ocon, Sahara Force India F1 VJM10; Kevin Magnussen, Haas F1 Tea

Felipe Massa, Williams FW40; Fernando Alonso, McLaren MCL32; Esteban Ocon, Sahara Force India F1 VJM

Sebastian Vettel, Ferrari SF70H; Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08

Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08; Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08

Bei einem Treffen in vergangenen Monat wurde der jüngste Schritt in eine neue Ära der Formel 1 vollzogen, mit dem die neuen Besitzer die Königsklasse verbessern wollen.

Bisher waren nur 6 der 10 Teams – Mercedes, Ferrari, Red Bull Racing, Williams, McLaren und Force India – in der Strategiegruppe vertreten. Außerdem die FIA und die Inhaber der kommerziellen Rechte.

Die Teams, die keine Mitglieder der Strategiegruppe waren, bekamen nur selten die Protokolle der Sitzungen zu sehen und hatten somit keine Ahnung, worüber gesprochen wurde.

Das letzte Treffen unter dem Vorsitz von Ross Brawn war angeblich etwas anders und die Diskussionen sollen positiver und fokussierter gewesen sein.

Als es darum ging, auch die Teams als Beobachter einzuladen, die bisher nicht in der Gruppe vertreten sind, stellte Brawn die Entscheidung eher als Tatsache hin, als sie zur Diskussion zu stellen.

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Insider betrachten das als ersten Schritt dazu, allen Teams ein Mitspracherecht in der Leitung der Formel 1 zu gewähren. Das bedeutet nicht, das die Gruppe weiterhin in ihrer aktuellen Form existieren wird.

Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn findet den Schritt, "Beobachter" in die Gruppe einzuladen, zwar gut, glaubt aber, das er nicht weit genug gehe.

"Zumindest wissen wir, was da besprochen wird", sagte sie. "Theoretisch haben wir die Möglichkeit zu versehen, wieso bestimmte Vorschläge von der Gruppe kommen."

"Früher konnten wir nicht verstehen, wieso sie bestimmte Entscheidungen getroffen haben – das konnte in der Tat niemand."

"Vielleicht hilft uns das etwas, alles etwas besser zu verstehen und einen Eindruck der unterschiedlichen Ansichten zu bekommen."

"Wir haben aber nicht das Gefühl, das wir Teil davon sind, denn das würde voraussetzen, dass wir an der Diskussion teilnehmen können. Am Ende des Tages kann die Gruppe in ihrer aktuellen Form nicht funktionieren."

"Wir sind mit keiner Gruppe einverstanden, die eine derartige Entscheidungsgewalt hat."

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