Eilmeldung

Formel 1

F1-Chef Carey will "berühmt berüchtigtes" Concorde Agreement ersetzen

Der neue Formel-1-Chef Chase Carey will mit den Teams kein neues Concorde Agreement aushandeln, sondern eine neue zeitlich unbegrenzte "Partnerschaft" schließen, wenn das aktuelle Agreement 2020 ausläuft.

Adam Cooper

Adam Cooper

Bearbeitet: 17.05.2017, 14:08

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf Twitter teilen

Auf WhatsApp teilen

Auf Linkedin teilen

Auf Pinterest teilen

Auf Viber teilen

Als bevorzugte Quelle hinzufügen

Chase Carey, Formel-1-Chef

Chase Carey, Formel-1-Boss

Chase Carey, Formel-1-Chef

Sebastian Vettel, Ferrari SF70H; Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08, in der1. Kurve

Action am Start

Start: Sebastian Vettel, Ferrari SF70H; Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08

Sebastian Vettel, Ferrari SF70H; Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08

Sieg für Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08

Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13

Sebastian Vettel, Ferrari SF70H; Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08

Marcus Ericsson, Sauber C36; Fernando Alonso, McLaren MCL32

Alles, was die neuen Besitzer in der Formel 1 in den nächsten 3 Jahren machen wollen, unterliegt den Beschränkungen des Concorde Agreements. Carey will das Agreement für die Zukunft durch eine weniger kontroverse Vereinbarung ersetzen.

"Wir haben ein berühmt berüchtigtes Dokument namens Concorde Agreement", sagte Carey. "Das ist der Vertrag, der alle 6 bis 8 Jahre erneuert wird und die finanziellen Arrangements mit den Teams definiert. 2020 steht er wieder an."

"Ich denke, unser Ziel ist es, eine längerfristige Partnerschaft zu schaffen, keine Partnerschaft, bei der es einen bestimmten Zeitpunkt gibt, an dem man die nächsten 8 Jahre neu verhandelt, wie es weitergeht."

Weiterlesen:

Carey sagte, dass die Tatsache, dass es eine Deadline für den nächsten Vertrag gibt, immer Probleme aufwerfe, da die einzelnen Parteien darum kämpfen würden, für sich den besten Deal zu bekommen. Das würde immer eine gewisse Unsicherheit schaffen und Planungen für die Zukunft schwierig machen.

"Das schafft unsportliches Verhalten. Wenn es diesen Zeitpunkt gibt, dann posieren die Leute und überlegen, 'was kann ich dabei für mich herausschlagen?'"

"Ich hätte es gerne, dass alle immer 3 Jahre nach vorne schauen, nicht an einen bestimmten Zeitpunkt. Ich denke, dass sie da alle gerne hin wollen, aber wir müssen es lenken."

Der neue Formel-1-Chef ist zuversichtlich, dass die Teams sich seiner Vision, zum Wohl aller zu arbeiten, anschließen werden, wenn ihnen klar wird, dass es am Ende allen nützt, wenn der Sport expandiert.

Trotzdem werde es sicher nicht einfach, die existierende Kultur zu ändern, gab er zu.

"Was wir tun, ist, dass wir sagen, wir arbeiten als Partner, die auf der Strecke gegeneinander fahren, aber eine Vision teilen, wo wir als Sport hin wollen und den Lohn teilen, der aus der Zusammenarbeit entsteht."

"Das ist ein Sport, bei dem historisch jeder etwas für sich selbst arbeitet und alle gegeneinander ausspielt und das führt dann dazu, dass '1 plus1, eineinhalb ergibt'."

"Wenn man sich zusammentun könnte und herausbekommen, was der richtige Weg nach vorne für alle ist, könnte man aus '1 plus 1 ergibt 3' machen. Das ist unser Ziel. Die Kultur dieses Sports zu ändern, der einige einzigartige Aspekte besitzt, und eine neue Kultur zu kreieren. Ich habe bisher ein gutes Gefühl, da die Pläne, das zu tun, sehr gut angenommen werden."

"Es besteht kein Zweifel, dass es einige Zeit dauern wird, eine Kultur zu ändern, die so lange Bestand hatte. Ich denke aber, es ist eine Gelegenheit, etwas zu ändern und wirklich eine längerfristige Beziehung aufzubauen, die uns beiden zugutekommt."

 

Wir wollen Deine Meinung!

Was würdest Du gerne auf Motorsport.com sehen?

An unserer 5-Minuten-Umfrage teilnehmen

- Das Motorsport.com-Team

Weiterlesen :

Diese Story teilen oder speichern

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf Twitter teilen

Auf WhatsApp teilen

Auf Linkedin teilen

Auf Pinterest teilen

Auf Viber teilen

Vorheriger Artikel Pascal Wehrlein: F1-Comeback war eigentlich erst für Barcelona geplant

Nächster Artikel Brawn in Verhandlungen, um Überschneidungen F1 und MotoGP zu vermeiden

Mehr von

Adam Cooper



Imola 1994: Warum David Brabham nach Ratzenbergers Tod trotzdem antrat

Formel 1

Formel 1

GP San Marino

30.04.2024

Imola 1994: Warum David Brabham nach Ratzenbergers Tod trotzdem antrat



Komatsu: Hoffnungslose Haas-Saisonprognose war "kein Blödsinn"

Formel 1

Formel 1 04.04.2024

Komatsu: Hoffnungslose Haas-Saisonprognose war "kein Blödsinn"



Die Zahlen sind da! So hat sich der Las Vegas GP für Liberty Media ausgezahlt

Formel 1

Formel 1

Las Vegas

03.04.2024

Die Zahlen sind da! So hat sich der Las Vegas GP für Liberty Media ausgezahlt

Aktuelle News



Formel-1-Liveticker: WM-Entscheidung auf Mexiko vertagt

Formel 1

F1 Formel 1 10 Min.

Formel-1-Liveticker: WM-Entscheidung auf Mexiko vertagt



Kimi Antonelli gewinnt in Austin: Jetzt fehlen nur noch zwei Punkte!

Formel 1

F1 Formel 1

Austin

16 Min.

Kimi Antonelli gewinnt in Austin: Jetzt fehlen nur noch zwei Punkte!



Die Qualifying-, Sprint- und Rennduelle der Formel-1-Saison 2026

Formel 1

F1 Formel 1 43 Min.

Die Qualifying-, Sprint- und Rennduelle der Formel-1-Saison 2026



Jetzt abstimmen: Wer waren in Austin die besten Fahrer?

Formel 1

F1 Formel 1

Singapur

1 h

Jetzt abstimmen: Wer waren in Austin die besten Fahrer?

Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!

Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.

Du hast 2 Optionen:

Jetzt registrieren Schon registriert? Dann hier einloggen!

Adblocker deaktiviert?
Dann versuche es mit Seite neu laden

Benachrichtigungs-Einstellungen

Registrieren