Formel-1-Cockpitschutz Shield erhält Zustimmung von Adrian Newey

Designgenie Adrian Newey befürwortet das jüngste Konzept für einen Cockpitschutz in der Formel 1, glaubt aber nicht so recht an eine Einführung in der Saison 2018.

Für den Automobil-Weltverband (FIA) ist Shield inzwischen das bevorzugte Konzept, wenn es darum geht, den Schutz der Formel-1-Fahrer im Cockpit künftig zu verbessern.

Dem im Jahr 2016 intensiv getesteten Halo wurde von Shield der Rang abgelaufen, wenngleich letztgenanntes Konzept bislang nur virtuell getestet wurde.

Ab dem Freien Training zum Grand Prix von Italien im September soll Shield auf der Strecke getestet werden. Ob dieser Cockpitschutz dann tatsächlich in der kommenden Saison 2018 zum Standard wird, bleibt aber abzuwarten.

Designguru Adrian Newey hat angesichts der Zeitschiene große Zweifel. Das Konzept befürwortet er aber grundsätzlich. "Ich glaube, es ist eine bessere Lösung als Halo, keine Frage", sinniert Newey im Gespräch mit Motorsport.com.

Der Red-Bull-Designer merkt aber auch an: "Das erste, was es zu prüfen gilt, ist die Sicht. Sollte es zu starke Einschränkungen geben, dann wird es natürlich bei einem Konzept bleiben. So oder so finde ich, dass es zeitlich für 2018 sehr eng wird."

Einen Kommentar schreiben
Kommentare anzeigen
Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Artikelsorte News
Tags adrian newey, cockpitschutz, fia, halo, konzept, shield