Eilmeldung
Formel 1
F1-Comeback: Renault nicht die einzige Option für Robert Kubica
Nach seinem erfolgreichen F1-Test mit Renault hat Robert Kubica das Interesse vieler Teams geweckt. Doch nicht nur in der Königsklasse interessiert man sich für den Polen. Seine Zukunftspläne bleiben aber weiter unklar.

Adam Cooper
Bearbeitet: 02.09.2017, 11:02
Link kopieren
Auf Viber teilen
Als bevorzugte Quelle hinzufügen















Robert Kubica besuchte am Freitagmorgen das Fahrerlager der Formel 1 in Monza. Der Pole war damit das 1. Mal seit dem Grand Prix von Abu Dhabi 2010 wieder an einem Rennwochenende im Paddock. Er trug dabei keine Renault-Teamkleidung und war die meiste Zeit im neutralen Pirelli-Motorhome zu Gast.
Kubicas Manager Alessandro Alunni Bravi erklärte, die aktuelle Situation des Polen sei schwierig. Kritisch sei dabei vor allem die Haltung Renaults. Das französische Werksteam hat laut eigener Aussage noch nicht alle nötigen Informationen über das Potential Kubicas. Bis zum Test im Anschluss an das F1-Finale in Abu Dhabi gibt es allerdings keine Möglichkeit mehr, die Fähigkeiten des Polen zu untersuchen.
Weiterlesen:
- Robert Kubica: Renault hat "noch nicht alle Antworten" für F1-Comeback
- Renault-Entwicklungsfahrer: Kubica ist Rivale für F1-Cockpit 2018
"Robert war nur hier, um ein paar Freunde zu treffen", so Bravi gegenüber Motorsport.com. "Er war nur in Ungarn im Paddock und das war außerhalb eines Rennwochenendes. Es war also eine gute Gelegenheit für ihn und er hatte kein Problem in das Fahrerlager zu kommen. Es ist ganz natürlich für ihn und ein paar Freunde zu besuchen. Es gab keinen weiteren Grund für den Besuch."
"Die Leute machen ihm ein bisschen Druck und wollen ihn unbedingt wieder in der Formel 1 sehen. Das gibt ihm eine zusätzliche Motivation. Er freut sich sehr über den Zuspruch und dass die Leute ihn hier willkommen heißen."
Auf die Frage, ob neben Renault auch andere Teams Interesse an Kubica angemeldet hätten, antwortete Brevi offen: "Natürlich war der Test besser als alle erwartet hatten, selbst im Fahrerlager der Formel 1. Es gibt Interesse an ihm, sowohl in der Formel 1, als auch außerhalb."
Sollte Kubica kein Renncockpit in der Königsklasse bekommen, sei das Ziel die LMP1-Kategorie der WEC, so Bravi. Seit dem Test am Hungaroring habe es keine neuen Entwicklungen gegeben. Der Pole sei aber im Stande, einen aktuellen Formel-1-Boliden ohne Einschränkungen zu bewegen.
"Nach dem Test können wir auf jeden Fall sagen: Robert hat keine Zweifel mehr und kann ein Formel-1-Fahrzeug ohne jegliche Einschränkungen pilotieren."
Weiterlesen:
- F1-Test: Nico Hülkenberg ist "ziemlich beeindruckt" von Robert Kubica
- F1-Test 2017 in Budapest: Vettel am schnellsten, Kubica auf Rang 4
Über die weitere Zukunft konnte Bravi keine weiteren Auskünfte erteilen. Dabei unterstrich er aber, an einer Lösung für seinen Schützling zu arbeiten.
"Es ist keine verschwendete Zeit, denn wir arbeiten ständig an seiner Zukunft. Viel gibt es nicht zu sagen. Wir müssen einfach die Gelegenheit ergreifen und ein Team finden, das Robert aus voller Überzeugung anstellt."
Bravi wies Spekulationen zurück, Kubica habe den Besuch in Monza dazu genutzt, um mit anderen Teams Gespräche über seine Formel-1-Rückkehr zu forcieren. Auch dass der Pole keine Teamkleidung von Renault getragen habe, sei unbedeutend.
"Dahinter steckt keine Strategie. Robert hat sich im letzen Moment dazu entschieden, das Rennen zu besuchen. Es war nichts geplant und es gibt auch keine Gespräche hinter den Kulissen. Er war einfach glücklich, wieder im Paddock zu sein. Wir sind Renault so dankbar für die Möglichkeit, die sie ihm gegeben haben."
"Ich denke jeder hat gesehen, was Robert kann. Der Paddock ist nicht der richtige Ort, um mit Leuten zu sprechen, glaube ich. Er hat einfach entspannt, ohne dabei an die Formel 1 zu denken. Er hatte auch keine Treffen im Kopf", so Bravi.
Wir wollen Deine Meinung!
Was würdest Du gerne auf Motorsport.com sehen?
An unserer 5-Minuten-Umfrage teilnehmen
- Das Motorsport.com-Team
Weiterlesen :
Diese Story teilen oder speichern
Link kopieren
Auf Viber teilen
Vorheriger Artikel Formel 1 2017 in Monza: Nur eine Viertelstunde Regentraining
Nächster Artikel Ferrari-Boss: Vettel wollte immer Langzeit-F1-Vertrag in Maranello

Mehr von
Adam Cooper

Imola 1994: Warum David Brabham nach Ratzenbergers Tod trotzdem antrat
Formel 1
Formel 1
GP San Marino
30.04.2024
Imola 1994: Warum David Brabham nach Ratzenbergers Tod trotzdem antrat

Komatsu: Hoffnungslose Haas-Saisonprognose war "kein Blödsinn"
Formel 1
Formel 1 04.04.2024
Komatsu: Hoffnungslose Haas-Saisonprognose war "kein Blödsinn"

Die Zahlen sind da! So hat sich der Las Vegas GP für Liberty Media ausgezahlt
Formel 1
Formel 1
Las Vegas
03.04.2024
Die Zahlen sind da! So hat sich der Las Vegas GP für Liberty Media ausgezahlt

Mehr von
Robert Kubica

Robert Kubica enthüllt trauriges Ferrari-Geheimnis
Formel 1
Formel 1 3 M.
Robert Kubica enthüllt trauriges Ferrari-Geheimnis

Le Mans 2026: Diese ehemaligen Formel-1-Piloten sind am Start
Formel 1
Formel 1 4 M.
Le Mans 2026: Diese ehemaligen Formel-1-Piloten sind am Start

Mario Theissen enthüllt: So lief der BMW-Ausstieg aus der Formel 1 wirklich ab
Formel 1
Formel 1 1 J.
Mario Theissen enthüllt: So lief der BMW-Ausstieg aus der Formel 1 wirklich ab

Mehr von
Renault F1 Team

Der Tag, an dem Alonso Geschichte schrieb - und Schumachers Reich zerfiel
Formel 1
Formel 1 1 J.
Der Tag, an dem Alonso Geschichte schrieb - und Schumachers Reich zerfiel

Die Langzeit-Teamchefs der Formel 1
Formel 1
Formel 1 19.07.2025
Die Langzeit-Teamchefs der Formel 1

Imola 2005: Das Giganten-Duell zwischen Alonso und Schumacher
Formel 1
Formel 1 24.04.2025
Imola 2005: Das Giganten-Duell zwischen Alonso und Schumacher
Aktuelle News

GTWC Portimao 2026: Riesenshow von Verstappen nach Strafe gegen Lulham!
GTWC Endurance
GTWC GTWC Endurance 13 Min.
GTWC Portimao 2026: Riesenshow von Verstappen nach Strafe gegen Lulham!

WEC 2027: Updates zu Herstellern, Teams und Fahrern
WEC
WEC WEC 1 h
WEC 2027: Updates zu Herstellern, Teams und Fahrern

GTWC Europe Portimao: Alle Infos zum Finalrennen mit Max Verstappen
GTWC Endurance
GTWC GTWC Endurance 3 h
GTWC Europe Portimao: Alle Infos zum Finalrennen mit Max Verstappen

WEC Barcelona 2026: Genesis holt erste Poleposition der Teamgeschichte
WEC
WEC WEC
6h Barcelona
4 h
WEC Barcelona 2026: Genesis holt erste Poleposition der Teamgeschichte
Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!
Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.
Du hast 2 Optionen:
- Registrieren
- Deaktiviere bitte Deinen Adblocker.
Jetzt registrieren Schon registriert? Dann hier einloggen!
Adblocker deaktiviert?
Dann versuche es mit Seite neu laden
Benachrichtigungs-Einstellungen
Registrieren