Alonso & Verstappen: Ferrari nimmt Stellung zu F1-Gerüchten

Wechseln Fernando Alonso und/oder Max Verstappen nach der Formel-1-Saison 2017 zu Ferrari? So reagiert der italienische Formel-1-Rennstall auf entsprechende Spekulationen.

Zumindest Alonso hat offenbar bei Ferrari angeklopft, wie Sergio Marchionne als Präsident der Marke erklärt: "Er mag vielleicht den Wunsch haben, [zu Ferrari] zurückzukehren. Aber er traf bei uns nicht auf die richtige Antwort. Wir haben kein Interesse."

Damit ist Ferrari als Option für Alonso vom Tisch. Und die Zukunft des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters ist weiter ungewiss, denn sein Vertrag bei McLaren läuft nach der Formel-1-Saison 2017 aus.

Spannender sind da schon die Äußerungen von Marchionne im Hinblick auf eine mögliche Verpflichtung von Red-Bull-Talent Verstappen. Es sei "nichts unterschrieben", meint Marchionne und fügt vielsagend hinzu: "Vor dem Ende des Jahres werdet ihr es erfahren."

Das könnte bedeuten: Kimi Räikkönen muss um seinen Platz neben Sebastian Vettel fürchten. Dementsprechend erhöhte Marchionne beim GP Österreich auch (wieder einmal) den Druck auf den Ex-Champion aus Finnland.

Vettel wiederum gilt bei Ferrari als gesetzt – trotz seines Remplers gegen Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton in Baku, der die italienische Traditionsmarke in Misskredit gebracht hat.

"Wir haben darüber gesprochen", sagt Marchionne. Er habe Vettel zu verstehen gegeben, dass sich dergleichen nicht mehr ereignen dürfe.

"Sebastian weiß, was passiert ist. Das Thema ist damit erledigt. Wir müssen uns jetzt mit den Rennen beschäftigen und nicht mit Personalfragen."

 

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Rennserien Formel 1
Fahrer Fernando Alonso , Sebastian Vettel
Teams Ferrari
Artikelsorte News
Tags ferrari, ferrari-präsident, gerüchte, sergio marchionne, spekulation, vertrag