Kimi Räikkönen in der F1 2017: Gut genug für eine Zukunft bei Ferrari?

Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen ist mit dem Tempo des Ferrari-Boliden in der aktuellen Formel-1-Saison zufrieden, ärgert sich aber über die bisherigen Resultate.

Räikkönen sammelte bisher 116 Punkte und landete 4 Mal auf dem Podium. In der vergangenen Saison stand der Finne zu diesem Zeitpunkt nur 2 Mal auf dem Treppchen.

Zudem sicherte er sich in der aktuellen Saison seine 1. Poleposition seit dem Qualifying in Monaco im Jahr 2008. Jedoch fehlt Räikkönen bisher ein Sieg. Außerdem ist ihm sein Teamkollege und F1-Tabellenführer Sebastian Vettel mit 76 Punkten Vorsprung schon etwas an der Spitze enteilt.

"Ich bin mit den Ergebnissen alles andere als zufrieden", beurteilte Räikkönen seine bisherige Saison gegenüber Motorsport.com.

"Ich möchte Rennen gewinnen und regelmäßig an der Spitze sein. In diesem Jahr war das bisher nicht oft der Fall."

"Ich weiß, wenn alles optimal läuft. Es gab einige Dinge, die schief liefen und für die ich den Preis bezahlen musste."

"Aus fahrerischer Sicht kann ich sagen, dass ich schnell genug bin. Darüber mache ich mir keine Sorgen. Es geht aber darum, das Tempo zum richtigen Zeitpunkt fahren zu können."

Ferrari will auch in der Saison 2018 mit Vettel und Räikkönen zusammenarbeiten. Räikkönen hat sich bezüglich seiner Zukunft bisher bedeckt gehalten, verriet aber, dass er mit Ferrari über seine Pläne für die kommende Saison gesprochen habe.

"Ich bin mit den Resultaten einfach nicht zufrieden, wenn ich die Rennen resümiere. Doch wir können daran nichts ändern."

"Reicht es für die Zukunft? Ich weiß es nicht. Wir werden es sehen, wenn der Zeitpunkt gekommen ist. Das Team weiß, was ich will. Es liegt schlussendlich am Rennstall, die bestmögliche Entscheidung zu treffen."

Bildergalerie: Kimi Räikkönen beim Grand Prix von Ungarn

Zuletzt gewann Räikkönen beim Auftaktrennen in Australien 2013. Der Finne betonte, er würde nur in der Formel 1 bleiben wollen, wenn er es schaffen kann, an die Spitze zu gelangen.

"Mein einziges Ziel ist es, gut zu sein. Das ist der einzige Grund warum ich hier bin. Da gibt es nichts anderes. Es geht nicht darum, einfach nur ein Teil der F1 zu sein. Das ist die Geschichte dahinter."

"Es macht nicht immer Spaß, wenn viele Dinge schief laufen. Aber so ist es nun einmal. Es hängt von so vielen Faktoren ab. Wir haben das Tempo. Das reicht aber nicht, wenn alles andere nicht so läuft, wie man gehofft hat."

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