Formel 1: FIA gibt neue Direktive zur Ölverbrennung heraus

Der Automobil-Weltverband (FIA) hat neue Richtlinien zum Ölverbrauch in der Formel 1 erlassen. Die neue Direktive greift ab dem Grand Prix von Italien 2017 in Monza.

Demnach dürfen künftig maximal 0,9 Liter Öl pro 100 Kilometer verbraucht werden. Diese Regelung gilt für alle ab Monza eingeführten Formel-1-Antriebsstränge. Zur Formel-1-Saison 2018 wird die Situation dann verschärft, auf 0,6 Liter Öl pro 100 Kilometer.

"Manche Hersteller könnten Schwierigkeiten haben, das neue Limit mit den aktuellen Triebwerken zu erfüllen. Deshalb haben wir uns für einen Toleranzwert bei den derzeitigen Antriebswerten entschieden", erklärt Marcin Budkowski von der FIA.

"Wer ab dem GP Italien den Verbrauch von 0,9 Litern Öl pro 100 Kilometern überschreitet, wird als verdächtig eingestuft. Eine Untersuchung über einen möglichen Regelverstoß wäre die Folge."

Zudem seien weitere Limitierungen nicht ausgeschlossen, sollte der Weltverband den Eindruck gewinnen, die Neuregelung sei nicht weitreichend genug.

Das große Ziel dieser Maßnahme liegt auf der Hand: Der Weltverband will das kontroverse Thema der Ölverbrennung eindämmen. Denn die Nutzung von Öl als Treibstoff ist in der Formel 1 verboten. Für 2018 wurde das Reglement in dieser Hinsicht bereits noch einmal präzisiert.

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