Eilmeldung
Formel 1
Mika Häkkinen: Entschlossenheit brachte mich nach Crash in F1 zurück
Nach dem Adelaide-Crash 1995 rang Mika Häkkinen mit dem Tod: Wie es ihm danach trotz vieler Zweifler im Fahrerlager gelang, zum Siegfahrer und Champion zu werden.
Sven Haidinger
Bearbeitet: 08.09.2017, 15:08
Link kopieren
Auf Viber teilen
Als bevorzugte Quelle hinzufügen







Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen zog sich 1995 bei einem Unfall im Adelaide-Qualifying einen Schädelbasisbruch zu und rang mit dem Tod. Und obwohl er Gehörschäden und Ansätze einer Gesichtslähmung davontrug, gelangen ihm nach dem Comeback im Jahr 1996 seine größten Erfolge. Wie ihm das gelang? "Es war wirklich schwierig", sagt der inzwischen 48-Jährige gegenüber F1 Facebook Live. "Ich hatte Schwierigkeiten mit der Bewegung. Der Vorteil war aber, dass ich ein junger Kerl war. Außerdem hatte ich eine gewisse Kraft in mir."
Am Ende war es seine Entschlossenheit, die das scheinbar Unmögliche möglich machte. "Als ich in die Formel 1 zurückkehrte, da hatte ich stets im Kopf, dass ich Weltmeister werden will", erklärt er. Und das, obwohl viele das Vertrauen in die Fähigkeiten des "fliegenden Finnen" verloren hatten.
"Als ich nach meinem Unfall zurückkehrte und wieder durch das Fahrerlager ging, sahen mich die Leute an und sagten: Oh, Mika ist anders. Er sieht anders aus. Kann er noch gewinnen? Das war eine etwas unangenehme Situation", schildert Häkkinen.
Davon ließ er sich aber nicht ablenken: "Ab dem Zeitpunkt, als ich den Helm aufhatte, dachte ich mir: 'Ich werde Vollgas geben, ich kümmere mich einen Dreck. Ich will gewinnen!'" Mit Erfolg: 1997 sicherte sich Häkkinen beim Saisonfinale in Jerez den 1. Grand-Prix-Sieg - im erst 96. Rennen.
Damit war der Bann gebrochen: In der darauffolgenden Saison nutzte Häkkinen den von Adrian Newey designten McLaren-Boliden, um Ferrari-Superstar Michael Schumacher zu besiegen und Weltmeister zu werden. Ein Jahr später verteidigte er seinen Titel.
"Die WM-Triumphe 1998 und 1999 haben mir wirklich großes Selbstvertrauen gegeben", meint Häkkinen. Was er in seiner 2. Karriere anders gemacht habe? "Vielleicht habe ich weniger geredet und mehr zugehört", antwortet der langjährige McLaren-Pilot, der später auch in der DTM fuhr. "Die Finnen reden aber ohnehin nicht so viel."
Wir wollen Deine Meinung!
Was würdest Du gerne auf Motorsport.com sehen?
An unserer 5-Minuten-Umfrage teilnehmen
- Das Motorsport.com-Team
Weiterlesen :
Diese Story teilen oder speichern
Link kopieren
Auf Viber teilen
Vorheriger Artikel Niki Lauda: F1-Pilot Lewis Hamilton ist der James Hunt der Neuzeit
Nächster Artikel Wieso Valtteri Bottas der perfekte Hamilton-Teamkollege in der F1 ist
Mehr von
Sven Haidinger

"Wäre beschissen": Marco Wittmann droht wegen Rennkalender das DTM-Aus
DTM
DTM 28 Min.
"Wäre beschissen": Marco Wittmann droht wegen Rennkalender das DTM-Aus

Preining jetzt in elitärem Klub: Welche acht Piloten holten mehrere DTM-Titel?
DTM
DTM 1 T.
Preining jetzt in elitärem Klub: Welche acht Piloten holten mehrere DTM-Titel?

Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat: Thomas Preining
DTM
DTM
Hockenheim
2 T.
Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat: Thomas Preining

Mehr von
Michael Schumacher

Warnung an Nico Rosberg: "Du musst da so schnell wie möglich weg!"
Formel 1
Formel 1 7 T.
Warnung an Nico Rosberg: "Du musst da so schnell wie möglich weg!"

Diesen Schumacher-Rekord könnte Max Verstappen 2030 einstellen
Formel 1
Formel 1 7 T.
Diesen Schumacher-Rekord könnte Max Verstappen 2030 einstellen

Schumacher 1994: Nach Imola war sein Benetton nicht mehr derselbe
Formel 1
Formel 1
GP San Marino
12 T.
Schumacher 1994: Nach Imola war sein Benetton nicht mehr derselbe

Mehr von
McLaren

Reifenschaden in Singapur hat Oscar Piastri "wahrscheinlich sogar geholfen"
Formel 1
Formel 1
Singapur
18 h
Reifenschaden in Singapur hat Oscar Piastri "wahrscheinlich sogar geholfen"

Späte Einsicht bei Lando Norris: "Hätte es gar nicht erst versuchen dürfen!"
Formel 1
Formel 1
Singapur
2 T.
Späte Einsicht bei Lando Norris: "Hätte es gar nicht erst versuchen dürfen!"

Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Nikola Tsolov
Formel 1
Formel 1
Singapur
2 T.
Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Nikola Tsolov
Aktuelle News

"Wäre beschissen": Marco Wittmann droht wegen Rennkalender das DTM-Aus
DTM
DTM DTM 28 Min.
"Wäre beschissen": Marco Wittmann droht wegen Rennkalender das DTM-Aus

Vor Ruanda: Auf diesen Strecken in Afrika fuhr die Formel 1 bereits
Formel 1
F1 Formel 1 30 Min.
Vor Ruanda: Auf diesen Strecken in Afrika fuhr die Formel 1 bereits

Tardozzi über mögliche Aprilia-Stallorder: "Ich würde es genauso machen"
MotoGP
MGP MotoGP 1 h
Tardozzi über mögliche Aprilia-Stallorder: "Ich würde es genauso machen"

Erklärt: Der psychologische Vorteil, der Max Verstappen so gefährlich macht
Formel 1
F1 Formel 1
Singapur
1 h
Erklärt: Der psychologische Vorteil, der Max Verstappen so gefährlich macht
Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!
Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.
Du hast 2 Optionen:
- Registrieren
- Deaktiviere bitte Deinen Adblocker.
Jetzt registrieren Schon registriert? Dann hier einloggen!
Adblocker deaktiviert?
Dann versuche es mit Seite neu laden
Benachrichtigungs-Einstellungen
Registrieren