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Mika Häkkinen: Entschlossenheit brachte mich nach Crash in F1 zurück

Nach dem Adelaide-Crash 1995 rang Mika Häkkinen mit dem Tod: Wie es ihm danach trotz vieler Zweifler im Fahrerlager gelang, zum Siegfahrer und Champion zu werden.

Sven Haidinger

Bearbeitet: 08.09.2017, 15:08

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Mika Häkkinen

Podium: 1. Rubens Barrichello, Ferrari; 2. Mika Häkkinen, McLaren; 3. David Coulthard, McLaren

Mika Häkkinen, McLaren MP4/13

1. Mika Häkkinen, McLaren

Mika Häkkinen, McLaren MP4/14

Mika Hakkinen

Start: Michael Schumacher, Ferrari F2001; Mika Häkkinen, McLaren MP4-16

Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen zog sich 1995 bei einem Unfall im Adelaide-Qualifying einen Schädelbasisbruch zu und rang mit dem Tod. Und obwohl er Gehörschäden und Ansätze einer Gesichtslähmung davontrug, gelangen ihm nach dem Comeback im Jahr 1996 seine größten Erfolge. Wie ihm das gelang? "Es war wirklich schwierig", sagt der inzwischen 48-Jährige gegenüber F1 Facebook Live. "Ich hatte Schwierigkeiten mit der Bewegung. Der Vorteil war aber, dass ich ein junger Kerl war. Außerdem hatte ich eine gewisse Kraft in mir."

Am Ende war es seine Entschlossenheit, die das scheinbar Unmögliche möglich machte. "Als ich in die Formel 1 zurückkehrte, da hatte ich stets im Kopf, dass ich Weltmeister werden will", erklärt er. Und das, obwohl viele das Vertrauen in die Fähigkeiten des "fliegenden Finnen" verloren hatten.
"Als ich nach meinem Unfall zurückkehrte und wieder durch das Fahrerlager ging, sahen mich die Leute an und sagten: Oh, Mika ist anders. Er sieht anders aus. Kann er noch gewinnen? Das war eine etwas unangenehme Situation", schildert Häkkinen.

Davon ließ er sich aber nicht ablenken: "Ab dem Zeitpunkt, als ich den Helm aufhatte, dachte ich mir: 'Ich werde Vollgas geben, ich kümmere mich einen Dreck. Ich will gewinnen!'" Mit Erfolg: 1997 sicherte sich Häkkinen beim Saisonfinale in Jerez den 1. Grand-Prix-Sieg - im erst 96. Rennen.

Damit war der Bann gebrochen: In der darauffolgenden Saison nutzte Häkkinen den von Adrian Newey designten McLaren-Boliden, um Ferrari-Superstar Michael Schumacher zu besiegen und Weltmeister zu werden. Ein Jahr später verteidigte er seinen Titel.

"Die WM-Triumphe 1998 und 1999 haben mir wirklich großes Selbstvertrauen gegeben", meint Häkkinen. Was er in seiner 2. Karriere anders gemacht habe? "Vielleicht habe ich weniger geredet und mehr zugehört", antwortet der langjährige McLaren-Pilot, der später auch in der DTM fuhr. "Die Finnen reden aber ohnehin nicht so viel."

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