Lewis Hamilton wünscht sich Retro-Optik in der Formel 1

Old-School-Design und manuelles Getriebe: Wie ein Formel-1-Auto nach Lewis Hamiltons Wunschvorstellungen aussehen sollte und wieso die Gefahr bleiben muss.

Lewis Hamilton wuchs mit der Formel 1 der 1990er-Jahre auf: Sein großer Held war der Brasilianer Ayrton Senna. Dementsprechend begeistert war der Brite, als er vor einigen Jahren in Silverstone den legendären McLaren-Honda aus dem Jahr 1988 fahren durfte. Nun gibt er zu, dass er sich nach der Formel 1 der damaligen Zeit sehnt: "Ich wünschte, wir hätten die Geschwindigkeit der jetzigen Autos mit der Optik der vorherigen Generationen."

Doch nicht nur die Optik der damaligen Boliden hat es dem Mercedes-Piloten angetan. "Ich mag ein manuelles Getriebe, es ist eine größere Herausforderung", verweist er auf die Ära, als die Piloten in Monaco meist nur eine Hand am Lenkrad hatten - und das bei rund 60 Gangwechseln pro Runde.

"Diese Tiptronics, die wir haben, ich mag sie nicht", spricht sich der 32-jährige Hamilton gegen die aktuelle Technik aus. Der Sicherheitsstand sei aber "schon sehr gut heutzutage". Dabei suche Hamilton auch die Gefahr. "Ich nehme meinen Glücksrausch aus 'Wow Things', aufregenden Dingen wie Rockclimbing, Motorrädernund so weiter", gibt er Einblicke. "Wir müssen es alles sicher halten, aber da sollte trotzdem immer dieses gefährliche Element enthalten sein."

Wenn man im Cockpit sitzt, denke man ohnehin nicht an die Gefahr: "Das unterscheidet uns von Leuten, die keine Rennen fahren."

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