F1 in Deutschland künftig nicht in Hockenheim oder am Nürburgring?

Formel-1-Chef Chase Carey will seine Rennserie wieder nach Deutschland bringen, aber nicht notwendigerweise an die bisherigen Grand-Prix-Austragungsorte Hockenheim oder Nürburgring.

Das hat der US-Amerikaner im Gespräch mit der dpa erklärt.

Dort sagte Carey: "Vergangenes Jahr gewann ein deutscher Fahrer in einem deutschen Auto. Es ist also ein sehr wichtiger Markt." Ein Markt, in dem die Formel 1 (wieder) vertreten sein wolle – und vertreten sein müsse.

"Wir sind gerade dabei, zu untersuchen, wie wir das am besten bewerkstelligen können", erklärt Carey. "Unser Ziel ist, die beste Option in Deutschland zu finden. Dies ist aber ein noch andauernder Prozess. Wir haben noch keine Antworten."

Erste Gespräche mit möglichen Veranstaltern habe es bereits gegeben. "Wir reden natürlich mit den 2 Rennstrecken, die in der Vergangenheit den Großen Preis von Deutschland ausgetragen haben", sagt Carey und meint den Hockenheimring und den Nürburgring.

"Wir schauen uns aber auch nach anderen Optionen um."

Welche er meint, lässt Carey offen. Doch die anderen großen Rundstrecken in Deutschland, Oschersleben, Lausitzring und Sachsenring, kommen für die Austragung eines Formel-1-Rennens nicht in Frage. Zumal sich der Lausitzring für 2018 ein umfangreiches Bauprojekt vorgenommen hat.

Was also hat Carey für das Comeback des Deutschland-GP im Sinn?

Er meint nur: "Es ist zu früh, um konkrete Angaben zu machen." 2018 soll die Formel 1 aber wieder nach Deutschland zurückkehren. Dafür wird der Grand Prix von Malaysia aus dem F1-Rennkalender gestrichen.

2016 war die Formel 1 zuletzt in Deutschland gefahren, damals am Hockenheimring. Zuvor, 2015, hatte die Rennserie schon einmal eine Deutschland-Auszeit genommen.

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