Eilmeldung

Formel 1

Magnussens Formel-1-Saison 2017: "Bad Boy" mit Pech

Spätestens seit der "Leck mir die Eier"-Affäre mit Nico Hülkenberg gilt Kevin Magnussen als "Bad Boy" der Formel 1. Seine Saison verlief aber nicht nach Plan.

Heiko Stritzke

Heiko Stritzke

Bearbeitet: 20.09.2017, 08:44

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf Twitter teilen

Auf WhatsApp teilen

Auf Linkedin teilen

Auf Pinterest teilen

Auf Viber teilen

Als bevorzugte Quelle hinzufügen

Kevin Magnussen, Haas F1 Team VF-17, Verbremser über die Randsteine

Kevin Magnussen, Haas F1 Team VF-17

Kevin Magnussen, Haas F1 Team VF-17

Kevin Magnussen, Haas F1 Team VF-17

Kevin Magnussen, Haas F1 Team VF-17, Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17

Kevin Magnussen, Haas F1 Team VF-17

Kevin Magnussen, Haas F1 Team VF-17, Pascal Wehrlein, Sauber C36

Kevin Magnussen, Haas F1 Team VF-17

Zum 1. Mal in seiner Formel-1-Karriere darf Magnussen in diesem Winter bei seinem Team bleiben. Nach jeweils einem Jahr bei den Werksteams von McLaren und Renault musste er sein Cockpit räumen, Haas hält den Zweijahresvertrag mit dem Dänen ein. Magnussen hat sich eine Reputation als harter Gegner im Zweikampf erarbeitet. Prominentestes Opfer seiner Gangart war Hülkenberg beim Großen Preis von Ungarn 2017, den er mit den Worten "Leck mir die Eier" abblitzen ließ.

"Ich bin halt ein harter Kämpfer", inszeniert er sich als Wikinger, relativiert sein Image aber. "Dabei bin ich noch nicht einmal der Schlimmste hier." Und die Sache mit Hülkenberg? "Er hat doch angefangen!", lacht er.

Bildergalerie: Kevin Magnussen in Singapur

Magnussen reiht sich ein in eine Reihe von Fahrern, die die Rennkommissare dafür kritisieren, bei ihren Entscheidungen keine klare Linie erkennen zu lassen - besonders, wenn es um das Überholen mit leichtem Abdrängen des Gegners geht: "Mein Problem ist, eine gute Balance zu finden. Die Rennkommissare machen es nicht leicht, diese herzustellen, wenn nicht konstant bewertet wird." Jolyon Palmer hatte sich ähnlich kritisch geäußert.

Obwohl Magnussen mit seiner kompromisslosen Art in Zweikämpfen zweifellos Farbe in die Formel 1 bringt, erlebt der Däne eine zähe Saison 2017. In der WM-Wertung hat er mit 11 Punkten nicht einmal halb so viele Zähler wie Teamkollege Romain Grosjean, der deren 26 eingefahren hat. Sein letzter WM-Punkt datiert noch immer auf das Chaosrennen in Baku zurück. Im Qualifying-Duell liegt er gegen Grosjean mit 5:9 hinten.

Mehr zum Thema:

"Generell war es so, dass schiefgelaufen ist, was schieflaufen konnte. Manchmal hat man solche Saisons", begründet der 24-Jährige bei 'Sky' diese Umstände. Er hat nicht ganz Unrecht: Beim Großen Preis von Österreich, als Haas sein stärkstes Rennen der Saison hatte, ließ der VF-17 Magnussen im Stich. "Wir hatten das viertbeste Auto dort", hadert er. Auch der Singapur-Grand-Prix war ein Beispiel: Wieder gab es die Aussicht auf Punkte, doch erneut musste Magnussen aufgeben - diesmal mit Elektronikproblemen.

Trotz der Punkteflaute fühlt sich der 24-Jährige wohler denn je in seinem jetzigen Team: "Momentan läuft es gut, ich genieße es wie nie zuvor." Umso besser, da er zunächst einige Anlaufschwierigkeiten hatte: "Es hat irgendwie merkwürdig begonnen. Ich war unter Druck und habe einige Fehler gemacht. Es war kompliziert. Man hat den Besitzer Gene Haas und dann Teamchef Günther Steiner, der den ganzen Laden am Laufen hält. Aber jetzt ist alles bestens."

Wir wollen Deine Meinung!

Was würdest Du gerne auf Motorsport.com sehen?

An unserer 5-Minuten-Umfrage teilnehmen

- Das Motorsport.com-Team

Weiterlesen :

Diese Story teilen oder speichern

Link kopieren

Auf Facebook teilen

Auf Twitter teilen

Auf WhatsApp teilen

Auf Linkedin teilen

Auf Pinterest teilen

Auf Viber teilen

Vorheriger Artikel "Schumis" 7 Titel für Lewis Hamilton kein besonderes Ziel

Nächster Artikel Daniel Ricciardo: Komme in der F1 mit Frust besser zurecht als Verstappen

Mehr von

Heiko Stritzke



WEC 2027: Updates zu Herstellern, Teams und Fahrern

WEC

WEC 1 T.

WEC 2027: Updates zu Herstellern, Teams und Fahrern



Philipp Eng verlässt BMW nach elf Jahren als Werksfahrer

IMSA

IMSA 1 T.

Philipp Eng verlässt BMW nach elf Jahren als Werksfahrer



Mutter aller Ölspuren sorgt für sechs Stunden Unterbrechung am Nürburgring

Allgemeines

Allgemeines 1 T.

Mutter aller Ölspuren sorgt für sechs Stunden Unterbrechung am Nürburgring

Mehr von

Kevin Magnussen



Kevin Magnussen schwärmt: WEC "eine der besten Meisterschaften der Welt"

24h Le Mans

24h Le Mans

24h Le Mans

4 M.

Kevin Magnussen schwärmt: WEC "eine der besten Meisterschaften der Welt"



Massa und Magnussen investieren in Fußballklub Le Mans FC

Formel 1

Formel 1 01.08.2025

Massa und Magnussen investieren in Fußballklub Le Mans FC



Warum die "gelungene Vorstellung" von BMW in Sao Paulo einen Haken hat

WEC

WEC

6h Sao Paulo

18.07.2025

Warum die "gelungene Vorstellung" von BMW in Sao Paulo einen Haken hat

Mehr von

Haas



Sonderdesign: Haas beim Heimrennen in Austin erneut mit Godzilla-Lackierung

Formel 1

Formel 1 2 T.

Sonderdesign: Haas beim Heimrennen in Austin erneut mit Godzilla-Lackierung



So haben die Formel-1-Teams in ihrer Debütsaison abgeschnitten

Formel 1

Formel 1 3 T.

So haben die Formel-1-Teams in ihrer Debütsaison abgeschnitten



Haas: Portimao-Shootout spielte wichtige Rolle bei Wahl für Rafael Camara

Formel 1

Formel 1 6 T.

Haas: Portimao-Shootout spielte wichtige Rolle bei Wahl für Rafael Camara

Aktuelle News



Formel-1-Boom in Austin: 2026 winkt Rekordumsatz von einer Milliarde Dollar

Formel 1

F1 Formel 1

Austin

19 Min.

Formel-1-Boom in Austin: 2026 winkt Rekordumsatz von einer Milliarde Dollar



Sergio Perez über seine F1-Zukunft: "Meine Kinder sind entscheidend"

Formel 1

F1 Formel 1

Austin

1 h

Sergio Perez über seine F1-Zukunft: "Meine Kinder sind entscheidend"



Mercedes bringt neuen Frontflügel: Warum das Update so wichtig ist

Formel 1

F1 Formel 1

Austin

1 h

Mercedes bringt neuen Frontflügel: Warum das Update so wichtig ist



Red-Bull-Anteilseigner rufen Horner an: Seine Reaktion sagt einiges aus

Formel 1

F1 Formel 1 3 h

Red-Bull-Anteilseigner rufen Horner an: Seine Reaktion sagt einiges aus

Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!

Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.

Du hast 2 Optionen:

Jetzt registrieren Schon registriert? Dann hier einloggen!

Adblocker deaktiviert?
Dann versuche es mit Seite neu laden

Benachrichtigungs-Einstellungen

Registrieren