Eilmeldung
Formel 1
Fährt Robert Kubica 2018 wieder F1? "Muss realistisch sein"
Nach seinem Testtag mit dem aktuellen Renault RS17 auf dem Hungaroring gibt Robert Kubica einen Einblick in die Chancen für ein Comeback als Stammfahrer in der Formel 1.
Lawrence Barretto
Bearbeitet: 03.08.2017, 12:49
Link kopieren
Auf Viber teilen
Als bevorzugte Quelle hinzufügen










6 Jahre und 6 Monate nach seinem schweren Rallye-Unfall bestritt Robert Kubica am Mittwoch auf dem Hungaroring erstmals wieder einen Formel-1-Test mit direktem Vergleich zur Konkurrenz. Der 32-jährige Pole saß für Renault im aktuellen RS17 und drehte mit diesem satte 142 Runden. In der Zeitenliste des Tages schloss Kubica mit 1,4 Sekunden Rückstand auf Sebastian Vettel (Ferrari) auf Platz 4 ab.
Weiterlesen:
- Robert Kubica mit Ungarn-Test nicht "zu 100 Prozent zufrieden"
- F1-Test in Budapest: Vettel auf P1, Kubica auf P4
Vollständig zufrieden ist Kubica mit seiner Vorstellung aber nicht, wie er direkt nach dem 8-stündigen Test am Mittwoch betonte. Der Test sollte in erster Linie einen Anhaltspunkt geben, ob Kubica mit Blick auf die Saison 2018 für ein Comeback als Formel-1-Stammfahrer in Frage kommt. Wie schätzt der Pole selbst die Chancen ein?
"Ich hätte gerne weitere Gelegenheiten. Die Realität ist aber, dass ich nicht weiß, wie es weitergeht. Wir müssen abwarten", sagt Kubica und wünscht sich weitere Testeinsätze, denn am Mittwoch habe er sich sukzessive gesteigert und stetig dazu gelernt. Das gelte nicht nur für das Fahren an sich, wie der 76-fache Grand-Prix-Teilnehmer betont.
"Wenn ich nochmals die Chance bekommen sollte, das Auto zu fahren, wird es mir deutlich leichter fallen. Alles wird natürlicher ablaufen. Viele Leute glauben, dass man sich nur beim Fahrern verbessern kann. Man kann aber auch über die gedankliche Herangehensweise Fortschritte erzielen. Genau das war bei mir der Fall. Hätte ich am nächsten Tag nochmals fahren dürfen, hätte ich die eine oder andere Idee gehabt, wo ich noch ein bisschen mehr herausholen könnte."
Fotos: Robert Kubica im Renault RS17 in Budapest
So kommt Kubica zum Schluss: "Ich finde, dass ich mich während der zurückliegenden 3 Monate deutlich gesteigert habe und ein gutes Stück vorangekommen bin. Was die Zukunft betrifft, kann alles passieren. Ich muss aber realistisch sein. Es wird nicht einfach."
"Mein Ziel ist es, wieder in der Formel 1 zu fahren. Ob ich die Chance dazu bekomme, weiß ich nicht. Eines weiß ich aber genau. Wenn es nicht klappen sollte, wäre ich nicht enttäuscht, denn ich betrachte diese Situation sehr realistisch", so Kubica.
Wir wollen Deine Meinung!
Was würdest Du gerne auf Motorsport.com sehen?
An unserer 5-Minuten-Umfrage teilnehmen
- Das Motorsport.com-Team
Weiterlesen :
Diese Story teilen oder speichern
Link kopieren
Auf Viber teilen
Vorheriger Artikel Formel 1 2018: Führt Pirelli eine neue Reifenmischung ein?
Nächster Artikel Hungaroring: Umbauten an Formel-1-Strecke starten 2018
Mehr von
Lawrence Barretto

Neues Halo muss Gewicht eines Doppeldeckerbusses aushalten
Formel 1
Formel 1 08.02.2018
Neues Halo muss Gewicht eines Doppeldeckerbusses aushalten

Toto Wolff verteidigt Managementstil von Sergio Marchionne
Formel 1
Formel 1 29.01.2018
Toto Wolff verteidigt Managementstil von Sergio Marchionne

Force India: Team soll komplett nach Silverstone ziehen
Formel 1
Formel 1 09.01.2018
Force India: Team soll komplett nach Silverstone ziehen

Mehr von
Robert Kubica

Robert Kubica enthüllt trauriges Ferrari-Geheimnis
Formel 1
Formel 1 3 M.
Robert Kubica enthüllt trauriges Ferrari-Geheimnis

Le Mans 2026: Diese ehemaligen Formel-1-Piloten sind am Start
Formel 1
Formel 1 4 M.
Le Mans 2026: Diese ehemaligen Formel-1-Piloten sind am Start

Mario Theissen enthüllt: So lief der BMW-Ausstieg aus der Formel 1 wirklich ab
Formel 1
Formel 1 1 J.
Mario Theissen enthüllt: So lief der BMW-Ausstieg aus der Formel 1 wirklich ab

Mehr von
Renault F1 Team

Der Tag, an dem Alonso Geschichte schrieb - und Schumachers Reich zerfiel
Formel 1
Formel 1 1 J.
Der Tag, an dem Alonso Geschichte schrieb - und Schumachers Reich zerfiel

Die Langzeit-Teamchefs der Formel 1
Formel 1
Formel 1 19.07.2025
Die Langzeit-Teamchefs der Formel 1

Imola 2005: Das Giganten-Duell zwischen Alonso und Schumacher
Formel 1
Formel 1 24.04.2025
Imola 2005: Das Giganten-Duell zwischen Alonso und Schumacher
Aktuelle News

"Schmerzhafte Lektion": Lewis Hamilton nimmt Schuld an Strategiefehler auf sich
Formel 1
F1 Formel 1
Singapur
5 h
"Schmerzhafte Lektion": Lewis Hamilton nimmt Schuld an Strategiefehler auf sich

Brandbrief an die Politik: So soll der Motorsport überleben
Formel 1
F1 Formel 1 6 h
Brandbrief an die Politik: So soll der Motorsport überleben

Reifenschaden in Singapur hat Oscar Piastri "wahrscheinlich sogar geholfen"
Formel 1
F1 Formel 1
Singapur
7 h
Reifenschaden in Singapur hat Oscar Piastri "wahrscheinlich sogar geholfen"

Night of the Champions: Feierliche Ehrung der ADAC GT Masters Meister
ADAC GT Masters
GTM ADAC GT Masters 7 h
Night of the Champions: Feierliche Ehrung der ADAC GT Masters Meister
Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!
Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.
Du hast 2 Optionen:
- Registrieren
- Deaktiviere bitte Deinen Adblocker.
Jetzt registrieren Schon registriert? Dann hier einloggen!
Adblocker deaktiviert?
Dann versuche es mit Seite neu laden
Benachrichtigungs-Einstellungen
Registrieren