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Formel 1 Formel-1-Autos 2022: Präsentation Aston Martin

F1-Launch 2022 Aston Martin: "Große Chance" für Vettel mit dem AMR22?

Bei der Präsentation des Aston Martin AMR22 wurde nicht nur das neue Auto für die Saison 2022 gezeigt, sondern auch Aramco als neuer Titelsponsor

Nach Haas und Red Bull hat Aston Martin als drittes Team sein neues Auto für die Formel-1-Saison 2022 präsentiert. Am Donnerstagnachmittag ist der (echte) AMR22 in der Sportwagenfabrik in Gaydon vom Band gerollt. Im zweiten Jahr des neu gebrandeten Rennstalls (ehemals Force India und Racing Point) soll der nächste Schritt auf dem Weg in Richtung Spitze gelingen.

Technische Analysen sind - wie bei allen bisherigen 2022er-Launches - insofern überflüssig, als das Auto, das Aston Martin in Gaydon gezeigt hat, nicht die finale Version ist. Anders als Haas und Red Bull plant Aston Martin mit dem AMR22 aber gleich am Freitag einen ersten Shakedown in Silverstone, im Rahmen eines Filmtags.

Was man aber schon jetzt erkennen kann, ist der leicht veränderte optische Auftritt des Teams. Neben den Änderungen der Formen des Autos, die sich aus dem komplett neuen Formel-1-Reglement für 2022 ergeben, fällt optisch auch der neue Titelsponsor auf: Der saudi-arabische Ölkonzern Aramco ist neuer Partner des Teams, das nun offiziell "Aston Martin Aramco Cognizant Formula One Team" heißt und damit gleich zwei Sponsoren im Namen trägt.

Aston Martin: Stroll verfolgt ehrgeizigen Fünfjahresplan

Geblieben ist das traditionelle British Racing Green - und die ehrgeizige Vision von Mehrheitseigentümer Lawrence Stroll. Er verweist im Rahmen der Präsentation, bei der er übrigens selbst anwesend war, auf seinen Fünfjahresplan, der vorsieht, spätestens 2025 um Grand-Prix-Siege und die Weltmeisterschaft kämpfen zu können.

"Um in der Formel 1 zu gewinnen, muss alles passen, und viele bewegliche Teile müssen zusammenspielen", sagt Stroll. "Du brauchst auf jeder Position die richtigen Leute, und auch die richtigen Partner." Neben dem US-IT-Dienstleister Cognizant, der schon bisher Titelsponsor war, meint er damit natürlich auch den neuen Partner Aramco.

2021, im ersten Jahr unter dem neuen Namen, erreichte Aston Martin mit 77 Punkten den siebten Platz in der Konstrukteurs-WM. Der Rückstand auf Platz sechs (AlphaTauri mit 142 Punkten) war allerdings groß.

Sebastian Vettel und Lance Stroll holten in der Fahrerwertung P12 und P13. Saisonhighlights waren Vettels zweiter Platz in Baku und ein weiterer zweiter Platz am Hungaroring, der ihm allerdings im Nachhinein aberkannt wurde, weil nach Rennende zu wenig Benzin im Tank war.

Vettel: So formuliert er seine Ziele für 2022

Vettel steigt, was die Erwartungshaltung betrifft, erstmal auf die Bremse: "Ich glaube, niemand weiß, was dieses Jahr zu erwarten ist. Es gibt neue Regeln, und natürlich hoffen alle Teams, dass sie das hinbekommen haben. Jeder will gewinnen, mich eingeschlossen, und niemand wäre in der Formel 1, wenn er diesen Traum nicht hätte. Da bin ich nicht anders."

"Das Wichtigste ist aber", sagt der 34-jährige Deutsche, "dass wir uns weiterhin nach vorn entwickeln. Wir befinden uns erst im zweiten Jahr eines Fünfjahresplans, stehen also noch ziemlich am Anfang. Aber dieses Team hat große Ziele und große Pläne, und ich bin wahnsinnig aufgeregt, Teil davon sein zu dürfen."

Dass Vettel und Aston Martin 2022 plötzlich Rennen gewinnen werden, gilt als unwahrscheinlich. "Man muss davon ausgehen, dass die Teams, die zuletzt vorn waren, wieder die Favoriten sind", räumt Performancedirektor Tom McCullough ein.

 

"Aber wenn ein Team was findet, was die anderen nicht finden, könnte das einen entscheidenden Unterschied machen. Ich habe keinen Zweifel, dass wir dazu in der Lage sind, die Chancen zu nutzen, die sich uns bieten."

Auch Lance Stroll betrachtet die bevorstehende Saison als "große Chance - nicht nur für Aston Martin, sondern für alle. Wir müssen nur daran glauben, dass wir besser gearbeitet haben als die anderen [...]. Aber wir müssen realistisch sein. Das Ziel ist, näher an die Spitze heranzurücken. Das wäre schon ein Fortschritt."

Neuer Teamchef und neue Struktur für Saison 2022

Als Team befindet sich Aston Martin im zweiten Jahr unter neuem Namen weiterhin im Umbruch. In Silverstone entsteht gerade der neue Campus, mit dem die bisherige Fabrik erweitert werden soll. Und der bisherige Teamchef Otmar Szafnauer hat den Rennstall zum Jahresende 2021 verlassen.

Sein Nachfolger ist der Luxemburger Mike Krack, der bei Sauber Renningenieur von Felipe Massa und bei Sauber-BMW später Chefingenieur war. 2012 wechselte er zu Porsche, wo er unter Andreas Seidl am erfolgreichen Le-Mans-Programm mitwirkte, und zuletzt war der 49-jährige Schweizer in leitender Funktion für BMW im Motorsport tätig.

Auch die Position des Technischen Direktors wird 2022 neu besetzt. Am 2. April nimmt Dan Fallows, bisher bei Red Bull beschäftigt, seinen Dienst auf. Der bisherige Technikchef Andrew Green rückt im Zuge dieser Umstrukturierung in die übergeordnete Position des CTO (Chief Technical Officer) auf.

Mit Bildmaterial von Aston Martin F1 Team.

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