Formel 1 2017: Honda-Prüfstand liefert keine verlässlichen Werte

Honda hat ein großes Problem: Der Motoren-Prüfstand des japanischen Herstellers gibt Werte aus, die sich beim Einsatz auf der Rennstrecke nicht bestätigen.

Formel 1 2017: Honda-Prüfstand liefert keine verlässlichen Werte
Yusuke Hasegawa, Honda-Motorsportchef
Fernando Alonso, McLaren MCL32
Fernando Alonso, McLaren MCL32, Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso STR12
Fernando Alonso, McLaren MCL32
Fernando Alonso, McLaren MCL32

Und bislang hat Honda keine Lösung dafür gefunden.

Doch die Zeit drängt: Das für das 7. Rennen der Formel-1-Saison 2017, den Grand Prix von Kanada in Montreal, versprochene Update des Antriebsstrangs wurde bereits verschoben, aber McLaren drängt immer intensiver auf mehr Leistung.

Honda befindet sich daher in einer Zwickmühle.

"Wir müssen auf dem Prüfstand die gleichen Bedingungen schaffen wie in der Realität, aber das gelingt uns nicht", erklärt Honda-Projektleiter Yusuke Hasegawa gegenüber Motorsport.com.

"Vergangenes Jahr konnten wir die Zuverlässigkeit der Motoren auf dem Prüfstand nachweisen. Daher verstehen wir nicht, wieso es jetzt zu Differenzen zwischen dem Prüfstand und dem Einsatz auf der Rennstrecke kommt."

Die Situation beschreibt Hasegawa als "nicht einfach". Er meint: "Wir müssen die Genauigkeit [der Prüfstands-Messungen] verbessern."

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