Eilmeldung
Formel 1
Hamilton hofft, dass Achterbahnfahrt in der F1 2017 vorbei ist
Mercedes-Pilot Lewis Hamilton hofft, dass der weitere Saisonverlauf weniger einer Achterbahnfahrt gleichen wird als der Start der Formel-1-Saison 2017.

Adam Cooper
Bearbeitet: 18.06.2017, 09:56
Link kopieren
Auf Viber teilen
Als bevorzugte Quelle hinzufügen















In Sochi und Monaco verlor Lewis Hamilton durch problematische Wochenenden wertvolle WM-Punkte, auch wenn er in den jeweils folgenden Rennen in Barcelona und Montreal gewann.
Am kommenden Wochenende steht Baku auf dem Kalender, ein Rennen, das für Hamilton im vergangenen Jahr mit Platz 5 recht enttäuschend verlaufen ist.
Nach dem überragenden Sieg in diesem Jahr in Kanada ist der Brite zwar zuversichtlich, meinte aber, er könne natürlich nicht vorhersagen, was passieren werde, insbesondere, da der Kurs in Baku "ein bisschen wie Russland" sei.
"Für uns ist es definitiv eine Herausforderung, das Auto an jedem Wochenende so hinzubekommen, wie es sein muss", sagte Hamilton. "Ich denke aber, wir haben in Monaco viel gelernt und ich denke auch, wir haben in Kanada viel gelernt."
Weiterlesen:
- Formel 1 2017: Mercedes-Motor im Qualifying Maß aller Dinge
- Mercedes: Immer noch Fragezeichen bezüglich des F1-Autos
- Für das F1-Comeback: Mercedes-Simulator läuft rund um die Uhr
"Wenn wir ebenso sorgfältig arbeiten wie in den letzten 2 Wochen nach jedem Rennen, auch wenn wir gewinnen, bin ich ziemlich sicher, das wir weiterkämpfen können und vielleicht nicht mehr diese Achterbahnfahrt haben."
Hamilton findet, dass die Wende, die sein Team zwischen Monaco und Montreal geschafft hat, eine der beeindruckendsten Arbeiten seines Teams war und verglich sie mit der Wiederauferstehung nach einer seiner größten Niederlagen in Singapur 2015.
"Ich denke, in Singapur war das, was passiert ist, etwas mehr eine Unbekannte", sagte er. "Ich habe nach 2 Wochen noch immer nicht verstanden, wieso wir in der Position waren, in der wir waren. Das war bei uns allen ähnlich und trotzdem sind wir zurückgekommen."
"Dieses Mal war das Teamwork, die technische Arbeit, so viel besser. Wir haben wirklich verstanden, wo wir in die falsche Richtung gegangen sind. Wir haben verstanden, was am Auto falsch war, wieso wir die Reifen nicht zum arbeiten gebracht haben."
"Wir sind mit echtem Wissen hierher gekommen, nicht nur mit einer Ahnung, was vielleicht das Problem hätte sein könnte und 'wir versuchen ein paar Dinge'. Wir sind mit dem Wissen gekommen, wie wir es reparieren müssen."
Schnellste Runde in Kanada war für Daten
In Kanada überraschte Hamilton die meisten Beobachter durch seine schnellste Rennrunde in Runde 64. Da war er 1 Sekunde schneller als zuvor und das zu einer Zeit, zu er vor seinem Teamkollege Valtteri Bottas bequem in Führung lag.
Diese Runde, durch die er den 4. Grand Slam seiner Karriere (Pole, Sieg, Führung in jeder Rennrunde und schnellste Rennrunde) feierte, sei aber nicht nur eine "Showrunde" gewesen, betonte Hamilton später, sondern wichtige Daten für ihn selbst und seine Ingenieure.
Bildergalerie: Lewis Hamiton in Montreal
"Das war nicht nur zum Spaß, es war nur, weil ich das Auto im Laufe des Rennens noch nicht ans Limit gebracht hatte", erklärte er. "Wenn ich zur technischen Besprechung zurückkomme, muss ich Informationen liefern und aus 70 Runden auf der Strecke habe ich viele Informationen."
"Es gibt unterschiedliche Stadien, in die man das Auto bringen kann und ich dachte mir, 'für eine Runde muss ich das Auto ans Limit bringen'. Auch, um zu sehen, wie die Reifen reagieren – wachen sie auf, werden sie besser, werden sie schlechter, reagiert das Auto auf den Randsteinen anders?"
"Ich habe eine tolle Runde gefahren und wir haben auf dieser Runde viele Informationen gesammelt, um weitermachen zu können. Wenn ich diese Runde nicht gefahren hätte, hätte ich nach 1 Stunde und 45 Minuten oder so mit weniger Informationen dagestanden."
Wir wollen Deine Meinung!
Was würdest Du gerne auf Motorsport.com sehen?
An unserer 5-Minuten-Umfrage teilnehmen
- Das Motorsport.com-Team
Weiterlesen :
Diese Story teilen oder speichern
Link kopieren
Auf Viber teilen
Vorheriger Artikel Vor 10 Jahren: Sebastian Vettel gibt Formel-1-Debüt für BMW
Nächster Artikel Robert Kubica bei Renault für F1-Saison 2018 "nicht auf der Liste"

Mehr von
Adam Cooper

Imola 1994: Warum David Brabham nach Ratzenbergers Tod trotzdem antrat
Formel 1
Formel 1
GP San Marino
30.04.2024
Imola 1994: Warum David Brabham nach Ratzenbergers Tod trotzdem antrat

Komatsu: Hoffnungslose Haas-Saisonprognose war "kein Blödsinn"
Formel 1
Formel 1 04.04.2024
Komatsu: Hoffnungslose Haas-Saisonprognose war "kein Blödsinn"

Die Zahlen sind da! So hat sich der Las Vegas GP für Liberty Media ausgezahlt
Formel 1
Formel 1
Las Vegas
03.04.2024
Die Zahlen sind da! So hat sich der Las Vegas GP für Liberty Media ausgezahlt

Mehr von
Lewis Hamilton

"Schmerzhafte Lektion": Lewis Hamilton nimmt Schuld an Strategiefehler auf sich
Formel 1
Formel 1
Singapur
5 h
"Schmerzhafte Lektion": Lewis Hamilton nimmt Schuld an Strategiefehler auf sich

Singapur-Debakel von Lewis Hamilton: "Senior Moment" oder Vertrauensbruch?
Formel 1
Formel 1
Singapur
15 h
Singapur-Debakel von Lewis Hamilton: "Senior Moment" oder Vertrauensbruch?

Toto Wolff: Kontroverse in Abu Dhabi 2016 "war meine Schuld"
Formel 1
Formel 1 16 h
Toto Wolff: Kontroverse in Abu Dhabi 2016 "war meine Schuld"
Aktuelle News

"Schmerzhafte Lektion": Lewis Hamilton nimmt Schuld an Strategiefehler auf sich
Formel 1
F1 Formel 1
Singapur
5 h
"Schmerzhafte Lektion": Lewis Hamilton nimmt Schuld an Strategiefehler auf sich

Brandbrief an die Politik: So soll der Motorsport überleben
Formel 1
F1 Formel 1 6 h
Brandbrief an die Politik: So soll der Motorsport überleben

Reifenschaden in Singapur hat Oscar Piastri "wahrscheinlich sogar geholfen"
Formel 1
F1 Formel 1
Singapur
6 h
Reifenschaden in Singapur hat Oscar Piastri "wahrscheinlich sogar geholfen"

Night of the Champions: Feierliche Ehrung der ADAC GT Masters Meister
ADAC GT Masters
GTM ADAC GT Masters 7 h
Night of the Champions: Feierliche Ehrung der ADAC GT Masters Meister
Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!
Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.
Du hast 2 Optionen:
- Registrieren
- Deaktiviere bitte Deinen Adblocker.
Jetzt registrieren Schon registriert? Dann hier einloggen!
Adblocker deaktiviert?
Dann versuche es mit Seite neu laden
Benachrichtigungs-Einstellungen
Registrieren