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Formel 1

Mercedes-Pilot Valtteri Bottas: Zu früh für Teamorder in der Formel 1

Obwohl er in Belgien Boden auf seinen Konkurrenten verloren hat, findet Valtteri Bottas es noch zu früh für Mercedes, im Kampf um den Formel-1-Titel in diesem Jahr alles auf Lewis Hamilton zu setzen.

Jonathan Noble

Jonathan Noble

Bearbeitet: 31.08.2017, 08:59

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Top 3 nach dem Qualifying: 1. Lewis Hamilton, Mercedes AMG F, 2. Sebastian Vettel, Ferrari, 3. Valtt

Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08

Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08, Kimi Raikkonen, Ferrari SF70H

Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08

Safety-Car-Phase: Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08, führt

Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1

Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1

Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08, Kimi Raikkonen, Ferrari SF70H

Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08

Der Finne hatte in Spa ein schwieriges Wochenende. Er kämpfte das gesamte Wochenende mit der Abstimmung seines Autos und verlor einen Platz auf dem Podium, nachdem ihn Daniel Ricciardo und Kimi Räikkönen beim Restart nach der Safety-Car-Phase überholt hatten.

Bottas liegt in der Fahrerwertung nun 41 Punkte hinter dem Meisterschaftsführenden Sebastian Vettel und 34 Zähler hinter seinem Teamkollegen Lewis Hamilton. Dadurch ist es wahrscheinlich, dass Mercedes seine Herangehensweise im Meisterschaftskampf ändert.

Das würde bedeuten, man tut alles, um Hamiltons Position zu maximieren, um keine Punkte gegen Vettel zu verlieren.

Obwohl Mercedes bereits zugegeben hat, dass sich die Dinge bald ändern könnten, glaubt Bottas, es sei noch zu früh, ihn abzuschreiben. Er betont, seine Titelhoffnungen lägen immer noch in seiner Hand.

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"Wenn ich eine gute Leistung bringe, wenn ich es schaffe, auf die Pole-Position und vorne weg zu fahren, dann liegt es in meiner Hand", sagte er. "Es kommen noch 8 Rennen, das sind viele Punkte."

"Die Jungs vor mir sind nie wirklich ausgefallen, also könnte es vielleicht passieren – hoffentlich nicht bei uns."

Bottas glaubt nicht, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen sei, ihn zur Nummer 2 hinter Hamilton zu machen. Er weiß aber auch, dass er es sich nicht leisten kann, noch weiter zurückzufallen.

"So denke ich nicht. Ich lasse diese negativen Gedanken gar nicht erst aufkommen", sagte er.

"Sicher verstehe ich, wenn das Team zu einem Zeitpunkt wirklich alles für den Titel tun und sicherstellen will, dass zumindest einer von uns Beiden ihn gewinnt."

"Jetzt ist es aber etwas zu früh. Wir müssen Rennen für Rennen betrachten und in jedem Rennen ist die Situation anders."

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