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Formel 1
Marc Surer: Lewis Hamilton kann Michael Schumachers Rekorde knacken
Der Ex-Pilot und TV-Experte ist sicher: Mit dem richtigen Material und genügend Motivation kann Lewis Hamilton erfolgreicher sein als einst Michael Schumacher.
Marko Knab
Bearbeitet: 02.12.2017, 13:41
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Lewis Hamilton hat sich mit seinem vierten WM-Titel in die Geschichtsbücher gefahren: Er ist der erfolgreichste britische Formel-1-Fahrer aller Zeiten. Sollte sich die Dominanz von Mercedes fortsetzen, könnte sich Hamilton zum erfolgreichsten Piloten aller Zeiten krönen. 'Sky'-Experte Marc Surer hält es für denkbar. "Nicht für realistisch, aber für möglich", schätzt er die Perspektive ein.
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- Ross Brawn: Hamilton kann Schumachers Rekorde brechen
Damit es soweit kommt, müsste Hamliton in Zukunft im schnellsten Boliden Platz nehmen, glaubt der Schweizer: "Wenn er weiter im besten Auto sitzt, ist es absolut drin", so Surer. Dabei zieht er eine Parallele zum bisherigen Rekordchampion: "Wir dürfen nicht vergessen, dass Michael Schumacher zwei Titel mit dem Benetton errungen hat und die übrigen in einem überlegenen Ferrari." Surer folgert daraus: "Wenn Lewis weiterhin in einem überlegenen Auto sitzt, ist das möglich."
Vorausgesetzt, Hamilton beendet seine Karriere nicht rasch. Die Möglichkeit brachte der selbst zurückgetretene Weltmeister der Saison 2016, Nico Rosberg, ins Spiel. Obwohl der Brite in den Rennen nach dem Titelgewinn den gewohnten Fokus vermissen ließ, glaubt Surer nicht, dass er seine den Helm bald an den Nagel hängen würde: "Ich denke, dass er das nicht plant. Wenn die Situation kommt, in der er merkt, mir macht es keinen Spaß mehr, dann schmeißt er hin", ist Surer überzeugt.
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- Lewis Hamilton: Michael Schumachers Rekorde kein konkretes Ziel
"Er wird Schluss machen, wenn er merkt, dass er nicht mehr gewinnt. Aber solange er im besten Auto sitzt, fährt er weiter", mutmaßt der Experte. Klar ist: Bald beginnt Hamilton Vertragsverhandlungen mit Mercedes und wird für eine mögliche Verlängerung über die Saison 2018 hinaus eine Millionengage fordern können, was einen baldigen Ruhestand unlogisch erscheinen lässt.
Surer scheut sich nicht, ein verheerendes Urteil über Hamiltons Teamkollegen Valtteri Bottas zu fällen. Der Finne gewann 2017 drei Rennen, doch glaubt Surer nicht, dass er ein gleichwertiger Stallgefährte sei. "Er fährt in einer anderen Kategorie", sagt Surer. Dabei handelt sich nicht um einen Ritterschlag. "Das hat man in diesem Jahr deutlich gesehen. Wenn Lewis ernst macht, fehlt Bottas etwas." Auch deshalb sieht Surer den Briten als Titelanwärter Nummer eins für die kommende Saison: "Der Favorit bleibt Lewis Hamilton, wenn er nicht zu sehr von seinem Privatleben abgelenkt wird."
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