F1 2017: Schwache Monaco-Leistung hat Schwächen von Mercedes enthüllt

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F1 2017: Schwache Monaco-Leistung hat Schwächen von Mercedes enthüllt
Autor: Matt Beer
Co-Autor: Jonathan Noble
Übersetzung: André Wiegold
16.08.2017, 10:14

Laut den Verantwortlichen von Mercedes hat die schlechte Leistung des Teams in Monaco die Schwächen des aktuellen Formel-1-Boliden zum Vorschein gebracht.

Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08; Stoffel Vandoorne, McLaren MCL32
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08; Max Verstappen, Red Bull Racing RB13; Daniel Ricciardo, Red Bu
James Allison, Mercedes-Technikchef
Toto Wolff, Mercedes-Motorsportchef
George Russell, Mercedes-Benz F1 W08

Nachdem Mercedes 3 von 5 Rennen vor dem Grand Prix von Monaco gewonnen hatte, landeten Valtteri Bottas und Lewis Hamilton auf dem Straßenkurs nur auf den Plätzen 4 und 7. Ferrari verbuchte hingegen einen Doppelsieg.

Nach diesem schwachen Rennen schlug Mercedes jedoch zurück und gewann 3 der nächsten 4 Saisonläufe. Bis zur Sommerpause verwandelte der deutsche Hersteller einen Rückstand von 17 Punkten in der Konstrukteurswertung in eine Führung von 39 Zählern.

Laut Mercedes ist der W08 eine "Diva", weshalb es schwierig ist, das Setup einzustellen. Technikchef James Allison sagte jedoch, die schwache Leistung in Monaco hätte dem Team geholfen.

Gegenüber Motorsport.com konkretisierte er: "In Monaco standen die schlechten Teile von uns im Vordergrund und nicht die guten."

"Das hat uns sehr geholfen, da wir so die Schwächen identifizieren und an ihnen arbeiten konnten. Es war wirklich von großem Nutzen. Vor dem Rennen in Monaco haben wir mehrere Rennen gewonnen, in denen wir immer von der Poleposition gestartet waren."

"Aufgrund der Schwierigkeiten auf dem Straßenkurs war es für uns einfacher, die Probleme zu entdecken und nach Lösungen zu suchen. Es war gut für unsere Motivation und für die Diagnose."

Allison fügte hinzu, dass die Leistungssteigerung nach Monaco vor allem auf die Neutralisierung der verschiedenen Schwachstellen zurückzuführen sei.

Die wichtigsten 10 Tage der Saison

Mercedes-Teamchef Toto Wolff pflichtete Allison bei uns sagte, die 10 Tage nach dem Grand Prix von Monaco sei bisher die nützlichste Zeit in der aktuellen F1-Saison gewesen.

Er erklärte: "Wir hatten schon ähnliche Situationen in der Vergangenheit. Singapur im Jahr 2015 ist ein Beispiel. Alle arbeiten auf einem hohen Level, aber wenn wie in Monaco plötzlich die Leistung fehlt, fokussieren sich alle darauf, herauszufinden, was passiert ist."

"Ich bin sehr beeindruckt davon, wie das Team mit der Situation umgegangen ist. Wir stehen aber an jedem Wochenende vor solch einer Herausforderung."

Bildergalerie: Lewis Hamilton in Monaco

"An jedem Rennwochenende geht es darum, die Probleme zu identifizieren und Lösungen zu finden. Es geht darum, unsere Leistung zu optimieren. Wir haben ständig mit Schwierigkeiten zu kämpfen, auch wenn es die Öffentlichkeit nicht mitbekommt."

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Urheber Matt Beer
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