Wird Reifenaufwärmen im F1-Qualifying in Monaco zum Problem?

Pirelli glaubt, dass es im Qualifying zum Grand Prix von Monaco mehr Probleme mit dem Verkehr als normalerweise geben kann, da die Fahrer mindestens 2 Runden brauchen, um die Reifen auf Temperatur zu bringen.

Wird Reifenaufwärmen im F1-Qualifying in Monaco zum Problem?
Pirelli-Reifen für die Formel 2
Esteban Ocon, Sahara Force India F1 VJM10
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08
Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso STR12
Max Verstappen, Red Bull Racing RB13
Nico Hülkenberg, Renault Sport F1 Team RS17
Nico Hülkenberg, Renault Sport F1 Team RS17
Kimi Räikkönen, Ferrari SF70-H

Pirelli hat nach Monaco die weichsten Reifenmischungen mitgebracht. Nach den Trainings am Donnerstag gaben die Italiener aber zu, dass sogar der Ultrasoft-Reifen aufgrund des geringen Abbaus das gesamte Rennen durchhalten könnte.

Mercedes-Pilot Valtteri Bottas sagte nach dem Training, dass er "ein paar" Aufwärmrunden brauchte, bis die Reifen die richtige Temperatur hatten.

Nachdem Überholen in den Straßen des Fürstentums so gut wie unmöglich ist, wird es schwierig für die Fahrer, die Lücken zu finden, um eine fliegende Runde zu fahren, besonders, wenn sie 2 Runden brauchen, um die Reifen auf Temperatur zu bringen.

Pirelli-F1-Chef Mario Isola hat zugegeben, dass der Schlüssel zu einem guten Qualifying sein wird, den richtigen Zeitpunkt für seine fliegende Runde zu wählen.

"Einige Teams haben in Sochi das gleiche System angewendet, mit einer sogenannten Vorbereitungsrunde", sagte Isola. "Das werden sie vermutlich auch im Qualifying machen."

"Mit einer Aufwärmrunde und einer Vorbereitungsrunde sind sie zu 100 Prozent sicher, dass die Vorder- und Hinterreifen für die fliegende Runde die richtige Temperatur haben. Dann können sie angreifen und die maximale Leistung herausholen."

"Es ist auch möglich, schon in der 1. Runde anzugreifen. Das ist aber wahrscheinlich nicht die richtige Entscheidung."

"Das bedeutet, dass wir mehr Autos auf der Strecke haben und mehr Verkehr. Also ist die Wahl des richtigen Moments für eine Rundenzeit sehr wichtig."

geteilte inhalte
kommentare
Formel 1 2017 in Monaco: Ergebnis, 3. Training

Vorheriger Artikel

Formel 1 2017 in Monaco: Ergebnis, 3. Training

Nächster Artikel

Formel 1 2017 in Monaco: Kimi Räikkönen erstmals seit 2008 auf Pole

Formel 1 2017 in Monaco: Kimi Räikkönen erstmals seit 2008 auf Pole
Kommentare laden