Formel 1 in Monaco: Neuer Randstein "wie eine Sprungschanze"

Einige Formel-1-Fahrer befürchten, die neuen Randsteine auf dem Circuit de Monaco in Monte Carlo sorgen beim 6. Rennen der Formel-1-Saison 2017 für ein zusätzliches Gefahrenpotenzial.

Formel 1 in Monaco: Neuer Randstein "wie eine Sprungschanze"
Neue Kerbs im Detail
Neue Kerbs im Detail
Romain Grosjean, Haas F1 Team
Sergio Perez, Sahara Force India VJM10

An der Schwimmbad-Schikane waren vor dem Rennwochenende in Monaco größere Randsteine installiert worden, um ein Abkürzen zu verhindern.

Romain Grosjean, inzwischen Direktor der Fahrergewerkschaft (GPDA), hat daran jedoch seine Zweifel und meint: "Ich weiß beim besten Willen nicht, warum das gemacht wurde – vielleicht für den Porsche-Cup. Aber das große gelbe Ding solltest du besser nicht berühren, wenn du in einem Formel-1-Auto sitzt."

"Es sieht aus wie eine Sprungschanze. Berührst du es mit dem Frontflügel, reißt es dir den Flügel ab. Schon ein kleiner Fehler reicht aus und es schleudert dich in die Wand."

"Bisher gab es an dieser Stelle einfach einen Randstein. Hast du den zu sehr mitgenommen, hast du ohnehin Zeit verloren. Daher bin ich überrascht, diese Änderung zu sehen", meint Grosjean.

Auch Sergio Perez wirkt nicht überzeugt. Er sagt: "Der Randstein ist viel zu groß. Ich glaube nicht, dass es das gebraucht hätte."

"Der bisherige Randstein war ausreichend und schickte dich in die Leitplanke. Der neue Randstein schleudert ein Auto eher auf die Tribünen."

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