Aus 9 mach' 10: Der Red-Bull-Ring kriegt für die F1 eine neue Kurve

In der Formel-1-Saison 2017 zählt der Red-Bull-Ring in Spielberg erstmals 10 Kurven, womit sich die Formel 1 an der Zählweise der Motorrad-WM MotoGP orientiert.

Damit rückt die Formel 1 aber auch von ihrem bisherigen Schema ab: Seit der Rückkehr der Rennstrecke in den F1-Kalender 2014 waren stets 9 Kurven im offiziellen Streckenplan verzeichnet worden.

Die MotoGP hingegen sah 10 Kurven. Die Motorrad-WM zählte nämlich von jeher den leichten Linksknick zwischen den Kurven 1 und 2 als vollwertige Kurve.

Der Automobil-Weltverband (FIA) hat nun nachgezogen und kommt mit ihrer neuen Zählweise ebenfalls auf 10 Kurven, wie aus der Streckenkarte links hervorgeht.

Zudem wurden Arbeiten an der Rennstrecke vorgenommen. Konkret ging es dabei um den Abstand der höheren gelben Randsteine, die 2016 zahlreiche Fahrzeuge beschädigt hatten. In diesem Jahr stehen diese Randsteine jeweils 3,2 Meter auseinander am Streckenrand – und zwar in den Kurven 6, 9 und 10.

Verstärkt wurden außerdem die Reifenstapel in den Kurven 4, 7 und 8. Der Boxeneingang verfügt nun über eine Tecpro-Barriere, nachdem Daniil Kvyat 2016 dort beinahe in die Leitplanken gekracht wäre.

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung Spielberg
Rennstrecke Red Bull Ring
Artikelsorte News
Tags boxengasse, kurve, randstein, reifenstapel, streckenplan, tecpro