Pirelli: Kein Zusammenhang zwischen Pannen bei Vettel und Räikkönen

Formel-1-Lieferant Pirelli schildert seine ersten Erkenntnisse zu den Reifenschäden bei den Ferrari-Piloten Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen kurz vor Rennende in Silverstone.

Erst war bei Räikkönen, der an 2. Stelle lag, ein Reifenschaden aufgetreten. Kurz darauf ereilte auch Vettel auf Position 4 eine Panne. Beide Male ging der linke Vorderreifen kaputt, was die Vermutung nahelegt, es könnte sich um ähnliche Defekte handeln.

Auf Nachfrage dementiert ein Pirelli-Sprecher dies jedoch. Nach bisherigem Wissensstand hätten die Ferrari-Reifenschäden im 10. Rennen der Formel-1-Saison 2017 unterschiedliche Ursachen. Details müssten eine genaue Untersuchung ergeben.

Bei Räikkönen hatte sich vorn links die Lauffläche vom Reifen abgelöst. Der Reifen selbst blieb bis zum Notstopp in der Boxengasse aber mit Luft gefüllt.

Die Situation stellte sich bei Vettel ganz anders dar. Bei ihm trat ein eher klassischer Reifenschaden auf, bei dem der Reifen vorn links an Luft verlor – womöglich verursacht durch einen heftigen Verbremser im Duell mit Mercedes-Pilot Valtteri Bottas wenige Runden vor der Panne.

Am Ende sah Räikkönen das Ziel auf Rang 3. Vettel fiel zurück bis auf Position 7, wollte anschließend aber nicht von einer "Katastrophe" sprechen und sah auch von einer Schuldzuweisung ab.

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung Silverstone
Rennstrecke Silverstone Circuit
Fahrer Kimi Räikkönen , Sebastian Vettel
Teams Ferrari
Artikelsorte Reaktion
Tags ferrari, gp großbritannien, großbritannien, notstopp, panne, pirelli, reifenpanne, reifenschaden, schaden, silverstone, untersuchung, ursache, verbremser