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Pirelli würde weiteren Reifenhersteller in der F1 begrüßen

Pirelli-Chef Marco Tronchetti Provera sagt, sein Unternehmen würde in Zukunft einen Konkurrenten in der Formel 1 willkommen heißen.

Lawrence Barretto

Bearbeitet: 05.06.2017, 11:33

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Pirelli-Reifen: Soft

Bernie Ecclestone mit Marco Tronchetti Provera, Pirelli

Pirelli-Reifen

Pirelli-Techniker mit Pirelli-Reifen

Pirelli-Reifen für die Formel 2

Massimo Rivola, Ferrari, Sportdirektor; Mario Isola, Pirelli, Motorsportchef

Pirelli-Reifen für die Formel 2

Pirelli-Reifen

Die Italiener sind seit ihrer Rückkehr in den Sport 2011 der einzige Reifenhersteller und haben einen Vertrag, der 2019 ausläuft.

In einer Umfrage von Motorsport Network haben 69,4 Prozent der Fans einen zweiten Reifenhersteller in der Formel 1 unterstützt.

2006 war das bisher letzte Jahr, in dem es mehr als einen Reifenhersteller gab. Damals waren es Michelin und Bridgestone.

Auf die Frage, ob Pirelli einen Konkurrenten begrüßen würde, sagte Tronchetti Provera: "Wir fahren überall in der Welt Rennen, alleine und gegen andere. Wir mögen Konkurrenz."

"Wenn wir gegen andere fahren, gewinnen wir. Wir sind bereit für Konkurrenz, jede Konkurrenz."

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Die F1-Teams hätten jedoch lieber einen einzigen Reifenhersteller, sagte der Pirelli-Chef weiter. "Ich habe in den letzten Jahren oder Monaten nie gehört, dass sie es ändern wollen."

Außerdem bestätigte er, dass Konkurrenz unter Reifenherstellern auch die Kosten nach oben treiben würde. "Es ist auch ohne Konkurrenz schon teuer. Wir haben aber viel Erfahrung und profitieren von unserer Erfahrung in den vergangenen Jahren."

In der letzten Ausschreibung für die Jahre 2017 bis 2019 gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Michelin und Pirelli, bei der sich Ex-Formel-1-Chef Bernie Ecclestone für die Italiener entschied.

Durch diesen Deal dauert Pirellis Engagement in der Formel 1 dann 9 Jahre und Provera erklärte, sein Unternehmen wolle auch danach weitermachen.

"Wir haben uns verpflichtet. Wir betrachten die Formel 1 als das attraktivste Rennen der Welt. Pirelli ist der weltweit größte Lieferant im Motorsport."

Auf die Frage, wann die Entscheidung über eine Verlängerung fallen müsste, sagte er. "Mehr oder weniger in eineinhalb Jahren, bei Halbzeit des aktuellen Vertrags. Ich sehe keine Probleme."

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