Red Bull: Wie Mercedes und Ferrari in der Formel 1 zu kriegen sind

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Red Bull: Wie Mercedes und Ferrari in der Formel 1 zu kriegen sind
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
Übersetzung: Mario Fritzsche
05.08.2017, 14:26

Red-Bull-Teamchef Christian Horner nimmt Motorenpartner Renault in die Pflicht, um es mit den Formel-1-Topteams Mercedes und Ferrari aufnehmen zu können.

Max Verstappen, Red Bull Racing RB13
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13
Kimi Raikkonen, Ferrari SF70H, Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08, Max Verstappen, Red Bull Racing
Christian Horner, Red-Bull-Teamchef
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13 und Max Verstappen, Red Bull Racing RB13, beim Start
Christian Horner, Red-Bull-Teamchef, Jerome Stoll, Renault-Vorstand
Max Verstappen, Red Bull Racing RB13

Nach verhaltenem Start in die Formel-1-Saison 2017 hat Red Bull Racing zuletzt stetig Fortschritte erzielt. Der bislang einzige Saisonsieg (Daniel Ricciardo in Baku) kam mit unfreiwilliger Unterstützung durch die Konkurrenz zustande, aber dank zahlreicher Updates funktioniert der Red Bull RB13 inzwischen deutlich besser als noch zu Saisonbeginn.

Bildergalerie: Red Bull Racing in der Formel-1-Saison 2017

Um es in Zukunft regelmäßig mit Mercedes und Ferrari aufnehmen zu können, fordert Red-Bull-Teamchef Christian Horner verstärkten Einsatz auf Seiten des Motorenpartners Renault, dessen Triebwerke bei Red Bull unter der Bezeichnung TAG Heuer eingesetzt werden.

"Das Auto wird unter Rennbedingungen stärker und stärker. Auch in Ungarn waren wir wieder sehr konkurrenzfähig. Was uns jetzt noch fehlt, ist das letzte kleine bisschen Performance im Qualifying", sagt Horner und führt als Beispiel den Ungarn-Samstag an.

"Man hat im Qualifying gesehen, dass Max (Verstappen; Anm. d. Red.) in Q1 und in Q2 jeweils auf Rang 2 fuhr. Wenn es dann aber ins letzte Qualifying-Segment geht, braucht man das kleine bisschen Extraleistung, um es mit den direkten Gegnern aufnehmen zu können", so Horner.

Damit spricht der Red-Bull-Teamchef auf die speziellen Q3-Motorenprogramme, insbesondere von Mercedes, an. Diese werden seit geraumer Zeit von der Konkurrenz beneidet.

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