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F1 2017: Renault benötigt einen größeren Mitarbeiterstamm

Um das gesamte Potenzial in der Formel 1 auszuschöpfen, müsse Renault den Mitarbeiterstamm und das Werk weiter ausbauen, sagt Cyril Abiteboul.

Matt Beer Ben Anderson

Bearbeitet: 21.08.2017, 13:41

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Nico Hulkenberg, Renault Sport F1 Team RS17,  Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17

Robert Kubica, Renault Sport F1 Team

Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17, Nico Hulkenberg, Renault Sport F1 Team RS17

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Nach dem Kauf von Lotus im Jahr 2016 hat der französische Hersteller das Personal massiv aufgestockt, um die Investitionslücken zu schließen, die durch den Vorbesitzer entstanden sind.

Allein in der Saison 2016 wurden 80 zusätzliche Arbeitskräfte eingestellt. Abiteboul sagte jedoch, dass an einigen Stellen weiterhin Personal fehlen würde, um das bestmögliche Resultat zu erzielen.

Gegenüber Motorsport.com erklärte er: "Wir haben das Technikteam massiv aufgestockt. Wir müssen aber weiter wachsen, wenn auch langsamer, um das Potenzial der Ingenieure auszuschöpfen. Es geht hauptsächlich um die Design-Abteilung und die Produktion, die einfach zu klein sind, um das Bestmögliche aus der Aerodynamik herauszuholen."

"Das wird passieren, sobald der Ausbau der Gebäude abgeschlossen ist. Wir werden eine größere Arbeitsfläche haben, weil sie zurzeit zu klein ist."

"Wir brauchen zudem neue Werke, da wir im kommenden Jahr ein eigenes Getriebe und Werkstoffe herstellen werden. Es ist ein wirklich großes Projekt, das viel Platz einnimmt und viel Personal beschäftigen wird. Daher muss das Wachstum weitergehen."

Während in der Saison 2016 eine kleine Verbesserung im Vergleich zu Lotus zu erkennen war, hat Renault es geschafft, sich in der Saison 2017 signifikant zu steigern. Das Team steht in der Konstrukteurswertung zurzeit mit 26 Punkten auf Platz 8. Ende 2017 möchte der französische Hersteller jedoch auf Position 5 stehen.

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"Man muss sich eine Pipeline vorstellen: Wenn man sie zu Beginn befüllt, dauert es etwas, bis sie voll ist. Noch mehr Zeit verstreicht, bis fertige Produkte aus der Pipeline fallen."

"Das ist genau das, was hier passiert. Wir füllen die Pipeline mit Investments, Ausrüstung, Personal, Ideen, Projekte und Konzepten. Letztendlich entstehen daraus die neuen Teile."

"Das braucht einfach seine Zeit. Wenn es jedoch einmal läuft, wird es in der Theorie niemals stoppen."

Auch wenn Renault seine Werke und das Personal aufstocken will, müsse die Formel 1 aufpassen, dass nicht zu große F1-Teams entstehen, sagte der Teamchef.

"Das Wachstum muss unter Kontrolle bleiben, denn ich habe keine Ambitionen 800 bis 900 Mitarbeiter einzustellen."

"Ich erwarte einen Zeitpunkt, an dem der Sport etwas tut, damit es für uns nicht sinnvoll ist, so groß zu werden."

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"Es geht nicht um die finanziellen Ressourcen, aber um eine langfristige Strategie. Der kritische Punkt eines Teams liegt meiner Meinung bei 650 Mitarbeitern. Ich nehme jedoch an, dass es im kommenden Jahr schon mehr sein werden."

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