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Renault: Kein F1-Einsatz für Robert Kubica 2017

Renault betont, der Formel-1-Test für Robert Kubica nach dem Grand Prix von Ungarn würde nicht bedeuten, dass der Pole 2017 noch einen Grand Prix fahren könnte.

Jonathan Noble

Jonathan Noble

Bearbeitet: 27.07.2017, 10:38

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Robert Kubica, Lotus Renault

Robert Kubica, Renault F1 Team

Robert Kubica, Renault F1 Team

Robert Kubica, Renault F1 Team

Cyril Abiteboul, Renault Sport F1 Team

Robert Kubica, Lotus Renault

Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17

Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team

Funkenflug: Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17

Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17

Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team

Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17

Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17

Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17

Ausfall: Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17

Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17

Der Testeinsatz von Robert Kubica nach dem Grand Prix von Ungarn schürte Spekulationen, der Pole könnte nach der Sommerpause womöglich Jolyon Palmer bei Renault ersetzen und schon beim Grand Prix von Belgien Ende August sein 1. Formel-1-Rennen seit 2010 fahren.

Renault-Geschäftsführer Cyril Abiteboul betont jedoch, dass Palmer auch weiterhin sein Cockpit behalten werde. Der Test in Ungarn solle lediglich zeigen, ob Kubica für ein mögliches Comeback 2018 physisch fit genug sei.

"Wir unterstützen Jo weiterhin und es gibt absolut keine Planänderung", sagte Abiteboul gegenüber Motorsport.com.

"Es stimmt, dass wir das Gefühl haben, dass wir bezüglich Robert nach den Tests, die wir hatten, etwas weiter schauen müssen. Wir haben natürlich mit dem 2012er-Auto getestet, aber auch andere Dinge gemacht – medizinische Untersuchungen und Arbeit im Simulator, über die ich aber nicht weiter sprechen möchte."

"Es stimmt, dass wir aufgrund all dessen genauer wissen wollen, wie realistisch es für Robert wäre, wieder ein modernes Formel-1-Auto zu fahren, vielleicht auch bei einem Rennen."

"Die letzte Möglichkeit, einen Test in einem modernen F1-Auto zu fahren, war der Test in Ungarn und diese Gelegenheit nehmen wir wahr. Das ist aber mehr mittel- bis langfristig gedacht."

"Es gibt keinen kurzfristigen Plan und keine kurzfristige Option, etwas an unserer Fahrerbesetzung zu ändern.

Abiteboul erklärte auch, dass eine gute Leistung in Ungarn nicht automatisch bedeuten würde, dass Kubica für einen Stammplatz bei Renault 2018 infrage käme.

"Robert könnte ein Kandidat für 2018 sein, bevor wir ihn aber wirklich als Kandidat sehen, müssen wir mehr bedenken. Insbesondere müssen wir auch sehen, wie er mit Autos mit mehr Abtrieb und mehr Leistung zurecht kommt, denn die Autos, die er bisher gefahren hat, sind ganz klar nicht repräsentativ."

"Auch wenn er eine gute Leistung zeigt, bedeutet das nicht, dass wir ihn sofort für 2018 in Betracht ziehen, denn wir müssen noch mehr berücksichtigen."

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Kubica keine Gefahr für Palmer

Abiteboul sagte, es habe auch mit Jolyon Palmer gesprochen und dem Briten versichert, dass er nicht Gefahr laufe, sein Cockpit zu verlieren.

"Ich habe ihm gesagt, dass Robert für ihn keine Gefahr darstellt", sagte Abiteboul. "Natürlich schauen wir uns nach Optionen für 2018 um und Jo könnte eine Option sein. Das liegt an ihm."

"Was wir mit Robert machen, hat nichts mit dem zu tun, was Jo an diesem Wochenende macht oder auch nach der Sommerpause. In Spa wird es keinen Austausch von Fahrern geben, wie ich teilweise gelesen habe."

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"Ich kann bestätigen, dass Jo in Spa fahren wird – und der Plan für ihn ist, dass er bis zum Ende der Saison fahren wird. Jo und Robert sind zwei verschiedene Aspekte."

Palmer hofft in Ungarn auf seine ersten WM-Punkte des Jahres, nachdem er den neuen Unterboden für seinen Renault bekommt. In Silverstone hatte Nico Hülkenberg mit dem Update mit Platz 6 das bisher beste Wochenende des Jahres seit dem Grand Prix von Spanien.

"Er braucht Selbstvertrauen, Vertrauen in das Team und er muss Vertrauen haben, dass er in der Lage ist, Punkte zu holen."

"Ich hoffe und glaube, dass das Paket, das wir nach Budapest mitbringen, es dem Team erlauben wird, in die Punkte zu fahren – und er Teil davon sein."

"Er muss aber eine Leistung bringen, wie sie jeder Fahrer bringt, der es in die F1 schafft. Ich streite nicht ab, dass er unter Druck steht. Das ist ein vom Konkurrenzkampf geprägtes Umfeld und das ändert sich nie. Es ist aber kein kurzfristiger Druck."

Kubica wird den Renault am kommenden Mittwoch fahren, am 2. Tag des zweitägigen Tests auf dem Hungaroring.

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