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F1-Rennen in verkehrter Richtung: "Aufwand wäre astronomisch"

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F1-Rennen in verkehrter Richtung: "Aufwand wäre astronomisch"
Autor:
30.05.2020, 10:20

Formel-1-Rennleiter Michael Masi erklärt, warum "Rückwärtsrennen" ein Wunschtraum bleiben und nicht einfach umgesetzt werden können

Mal andersrum durch Monte Carlo oder durch Eau Rouge: Damit die Formel 1 nach der Coronakrise auf eine stattliche Rennanzahl kommt, ohne mehrmals Grands Prix auf genau der gleichen Strecke abzuhalten, entstand die Idee von "Rückwärtsrennen" - also Rennen, die entgegen der eigentlichen Fahrtrichtung zu absolvieren wären.

Formel-1-Rennleiter Michael Masi kann da nur "kichern", wie er bei 'Sky' erklärt. Er findet die Diskussion darüber zwar "interessant", aber sinnlos: Eine Umsetzung komme schlicht nicht in Frage.

"Alle Strecken und die ganze Sicherheitsinfrastruktur, die Barrieren, die Flaggenposten, das ist alles drauf ausgerichtet, dass die Autos in einer bestimmten Richtung fahren", sagt Masi.

Explizit verweist er auf die "Notausgänge", durch die ein stehengebliebenes Auto weggeschoben wird: "Fährt man in entgegengesetzter Richtung, knallst du an der Stelle möglicherweise schnurstracks in die Mauer."

Er sehe zwar den Charme hinter der Idee und fände es "nett, Strecken zu haben, die man in beide Richtungen befahren kann", so der Formel-1-Rennleiter. "Das ist aber viel komplizierter, als man es sich vorstellt. Man müsste Flaggenposten verschieben, die Position von Mauern verändern. Der Aufwand dafür", so schätzt Masi, "wäre astronomisch."

Übrigens: Von den aktiven Formel-1-Fahrern hat zumindest Max Verstappen bereits Erfahrung mit einer Grand-Prix-Strecke in umgekehrter Richtung. Bei Demofahrten fuhr er schon mal gegen den Uhrzeigersinn in Spa-Francorchamps.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Urheber Stefan Ehlen