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F1-Rennleiter mahnt: "Dürfen jetzt nicht selbstgefällig werden"

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F1-Rennleiter mahnt: "Dürfen jetzt nicht selbstgefällig werden"
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper

FIA-Rennleiter Michael Masi ist stolz darauf, wie die Formel 1 den Saisonstart trotz Coronapandemie gemeistert hat, warnt aber davor, jetzt "selbstgefällig" zu werden

Trotz der noch immer nicht überstandenen Coronapandemie ist der verspätete Start in die Formel-1-Saison 2020 geglückt. Tausende Tests wurde an den drei Rennwochenenden in Spielberg und Budapest durchgeführt, nur zwei positive Fälle sind bekannt.

Entsprechend zufrieden äußert sich Formel-1-Rennleiter Michael Masi: "Ich denke, als Sport und als Branche sollten wir sehr stolz auf das sein, was wir bei diesen ersten drei Veranstaltungen erreicht haben." Masi war einer der Schlüsselakteure der FIA, als es darum ging, die Königsklasse möglichst Corona-sicher zu machen.

Er arbeitete zusammen mit der Formel 1 und den Team spezielle Protokolle aus, die den Saisonstart ermöglichten - mit Maskenpflicht, Social Distancing sowie einer begrenzten Anzahl von Personen im Fahrerlager und in der Startaufstellung.

"Wenn man die Zeit bedenkt, die wir gemeinsam hatten, um einen Plan für die Rückkehr zum Rennsport zu entwickeln, samt der Organisation von Boxengasse, Journalisten und Nachwuchskategorien, war es fantastisch. Eine lehrreiche Erfahrung für uns alle", resümiert Masi.

Und er ergänzt: "Auf dem Weg dorthin gab es kleinere Anpassungen, aber insgesamt, als Prozess und als Struktur, denke ich, dass wir so weit gekommen sind. Ich bin stolz auf das, was wir getan haben." Nachlässig dürfe man jetzt aber nicht werden.

Die beiden positiven Tests seien eine Erinnerung an die mit Corona verbundenen Risiken gewesen: "Trotz der Tatsache, dass wir die ersten drei Veranstaltungen mit nur zwei Fällen überstanden haben, die effektiv außerhalb des Fahrerlagers auftraten, muss uns bewusst sein: COVID-19 ist immer noch da, überall, weltweit."

"Wir können uns also auf dem Weg nach Silverstone jetzt keine Schnitzer leisten und denken, wir seien unbesiegbar", mahnt der Rennleiter. "Das Einzige, was ich sagen kann, ist: Meine größte Angst ist, dass die Menschen selbstgefällig werden. Wir müssen einfach an dem Prozess festhalten, den wir entwickelt haben."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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