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Formel 1
Ex-Ferrari-Renningenieur: Mick Schumacher ist wie sein Vater
Laut Nachwuchscoach Lucas Baldisserri ähnelt Mick Schumacher seinem Vater Michael sehr - Im Funk hat der Italiener den jungen Rennfahrer sogar schon mit "Michael" angesprochen
André Wiegold Dominik Sharaf
Bearbeitet: 04.01.2018, 10:33
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Michael Schumachers früherer Intimus Lucas Baldisserri erkennt in sportlichen Belangen fast keinen Unterschied zwischen dem Formel-1-Rekordweltmeister und seinem Sohn Mick. Die Rennfahrer würden sich ähnlich verhalten und hätten die identische Einstellung zu ihrem Beruf. Baldisserri, der Michael einst als sein Ferrari-Renningenieur betreute, lernte Mick in den Nachwuchserien kennen. Als Coach des Prema-Teams unterstützte er mit ihn und spricht von einer "berührenden Zeit".
Gegenüber der 'Gazzetta dello Sport', sagt Baldisserri: "In manchen Aspekten ist Mick seinem Vater sehr ähnlich. Ich habe ihn im Funk sogar ein einige Male Michael genannt! Mick würde sich wie sein Vater immer wieder in technische Angelegenheiten einbringen." Trotzdem sei es für den 18-Jährigen schwierig, sich in seiner Rolle als Nachwuchshoffnung zurechtzufinden, so Baldisserri.
Er fügt hinzu: "Das hat zu Diskussionen geführt." Trotzdem scheint Micks Ehrgeiz so groß zu sein wi der des Vaters. Laut Baldisserri eifert Schumacher jun. dem Papa in sämtlichen Belangen nach - doch das war zwischen Mentor und Schüler Tabuthema: "Über seinen Vater habe ich mit Mick nur dann gesprochen, wenn er wissen wollte, wie 'Schumi' in bestimmten Situationen reagiert hätte."
Bildergalerie: Die Rennsportkarriere von Mick Schumacher
Übrigens: Allen Lobeshymnen auf Lewis Hamiltons Genie zum Trotz ist in Baldisseris Augen offenbar noch immer Michael Schumacher der größte Formel-1-Pilot aller Zeiten: "Er hat das Team an der Hand genommen, es in Ruhe und Einklang arbeiten lassen und so erfolgreich gemacht."
In der Saison 2017 gab Mick Schumacher sein Debüt in der Formel-3-Europameisterschaft. Mit dem Prema-Team fuhr er einen Podiumsplatz ein und landete auf Platz zwölf der Gesamtwertung. Baldisserri, früher Leiter des Academy-Nachwuchsprogramms bei Ferrari, kümmert sich seit 2016 um einen anderen Hoffnungsträger: Er ist persönlicher Mentor des Williams-Fahrers Lance Stroll.
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