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F1 Silverstone 2020: Mercedes dominiert, Hülkenberg auf P4

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F1 Silverstone 2020: Mercedes dominiert, Hülkenberg auf P4
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Starke Leistung von Nico Hülkenberg im ersten Freien Training zum Jubiläums-Grand-Prix - Mercedes dominiert mit 0,7 Sekunden Vorsprung auf Max Verstappen

Von wegen Mercedes ist bei Hitze verwundbar: Bei bis zu 44 Grad Asphalttemperatur am Freitagmittag in Silverstone sicherten sich Valtteri Bottas und Lewis Hamilton (+0,138) Platz eins und zwei im ersten Freien Training zum Jubiläums-Grand-Prix. Und das mit stattlichem Vorsprung. Max Verstappen (Red Bull) hatte als erster Verfolger 0,727 Sekunden Rückstand auf die "schwarzen Pfeile".

Vor Beginn der Session schöpfte die Konkurrenz beim Blick auf das Thermometer Hoffnung. Aber trotz der Hitze und trotz der um einen Grad weicheren Pirelli-Reifen als vor einer Woche dominierte Mercedes den Trainingsauftakt nach Belieben. Die Schrecksekunde, als Bottas am Boxenfunk den "Limp-Home"-Modus und ein Problem meldete, löste sich in Luft auf und blieb ohne Folgen.

Bärenstark präsentierte sich Nico Hülkenberg. Der Racing-Point-Ersatzmann hatte in den vergangenen Tagen Zeit, seine Erfahrungen vom ersten Wochenende gedanklich einzuordnen und sich besser auf die Aufgabe vorzubereiten. Prompt fuhr er mit 0,776 Sekunden Rückstand auf Platz vier. Hauchdünn hinter Verstappen, aber vor Teamkollege Lance Stroll (8./+1,373).

Für Sebastian Vettel begann das zweite Silverstone-Wochenende deutlich besser als das erste. "Das letzte Wochenende habe ich mich sehr schwer getan im Vergleich zu Ungarn. Da hatte ich einfach nicht das Vertrauen", sagt er gegenüber 'RTL'. "Und normalerweise hat man das nicht, wenn der Grip nicht da ist. Ich habe sehr viel probiert, kam aber auf keinen grünen Zweig."

Warum sein Teamkollege vor einer Woche so viel schneller war, kann sich Vettel bis heute nicht erklären: "Für manche Dinge gibt es nicht immer eine Antwort. Man nimmt die Fakten und das Gefühl, das man hat und versucht, das Beste daraus zu machen. Es gibt jetzt noch ein paar Ideen, was den Fahrstil betrifft."

Immerhin: Das Auto sei "nicht unfahrbar", sagt er. Vettel drehte im FT1 21 Runden ohne technische Probleme und sicherte sich mit 1,332 Sekunden Rückstand den siebten Platz. Auf Charles Leclerc (5.) fehlte eine halbe Sekunde. Eine verbesserte Basis, auf der der Deutsche in den nächsten Trainings aufbauen kann.

Für McLaren läuft "bis jetzt alles nach Plan", sagt Teamchef Andreas Seidl. Und das, obwohl er mit P12/14 Vorlieb nehmen musste. "Im ersten Training liegt unser Fokus nicht auf den Positionen", sagt der Deutsche. Ähnliches gilt wohl auch für Daniel Ricciardo (17./+2,345), der sich auf Aero-Tests konzentrierte. Neue Teile hat Renault aber nicht dabei.

Ganz hinten lagen wieder drei Autos mit Ferrari-Power: die beiden Alfa Romeos von Kimi Räikkönen und Freitagstester Robert Kubica sowie Kevin Magnussen (Haas). Williams landete auf P15/16. Mit Ausnahme der Mercedes-Dominanz an der Spitze deutet vieles auf ein spannendes Rennwochenende mit knappen Zeitabständen hin.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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