Formel-1-Technik mit Giorgio Piola

F1-Technik: Detailfotos der Updates für den GP Mexiko 2017

Giorgio Piola und Matt Somerfield zeigen die interessantesten Updates beim Grand Prix von Mexiko in Mexiko-Stadt, dem 18. Rennen der Formel-1-Saison 2017.

Mercedes F1 W08: Frontflügel

Mercedes F1 W08: Frontflügel
1/29

Beginnen wir unseren Rundgang durch die Boxengasse in Mexiko-Stadt mit einem Blick auf den Frontflügel des Mercedes F1 W08 mit seiner nach oben gebogenen vorderen Abrisskante.

Mercedes F1 W08: Nase und Frontflügel

Mercedes F1 W08: Nase und Frontflügel
2/29

So sieht der Mercedes-Frontflügel von der Seite aus. Gut zu erkennen ist hier auch die riesige Schaufel an der Nase.

Mercedes F1 W08: Luftauslässe neben dem Cockpit

Mercedes F1 W08: Luftauslässe neben dem Cockpit
3/29

In puncto Kühlung setzt Mercedes in Mexiko auf das Maximum. Neben den Luftauslässen auf den Seitenkästen gibt es zusätzlich zwei vertikale Schlitze unmittelbar darüber.

Ferrari SF70H: Chassis

Ferrari SF70H: Chassis
4/29

Das ist ein Blick au den Ferrari SF70H, wie er in der Box vorbereitet wird.

Ferrari SF70H: Unterboden

Ferrari SF70H: Unterboden
5/29

Und das ist eine Nahaufnahme der aktuellen Luftleitelement-Konstruktion am vorderen äußeren Ende des Unterbodens am Ferrari.

Red Bull RB13: Chassis

Red Bull RB13: Chassis
6/29

So sieht der Red Bull RB13 aus, wenn er in der Box vorbereitet wird.

Red Bull RB13: Vorderradbremse

Red Bull RB13: Vorderradbremse
7/29

Diese Foto zeigt die Vorderradbremse des Red Bull. Auffällig ist, dass die Bremsscheibe im Sinne maximaler Hitzeabfuhr und damit maximaler Kühlung komplett frei liegt.

Red Bull RB13: Heckflügel und T-Flügel

Red Bull RB13: Heckflügel und T-Flügel
8/29

Um den Leistungsverlust der Motoren in der Höhenluft von Mexiko auszugleichen, setzt Red Bull an diesem Wochenende auf ein Setup mit viel Abtrieb. Neben dem relativ steil gestellten Heckflügel kommt der davor beziehungsweise darüber liegende T-Flügel für zusätzlichen Abtrieb zum Einsatz.

Force India VJM10: Frontflügel

Force India VJM10: Frontflügel
9/29

Das ist eine Nahaufnahme des Frontflügels am Force India VJM10. Deutlich zu erkennen sind die diversen Anbauten an der äußeren Endplatte, welche die Luft ganz gezielt um die Vorderräder lenken sollen, um die von den Reifen erzeugten Luftwirbel zu minimieren.

Force India VJM10: Frontflügel

Force India VJM10: Frontflügel
10/29

Und hier ein faszinierender Blick auf den Force-India-Frontflügel von hinten. Wie minuziös der sogenannte Tunnel zur Luftführung mittels zahlreicher Flaps geformt ist, wird anhand dieser Aufnahme besonders gut deutlich.

Force India VJM10: Winglets am Cockpit

Force India VJM10: Winglets am Cockpit
11/29

Das ist eine Nahaufnahme der beiden Winglets im Bereich des Cockpits am Force India.

Force India VJM10: Lenkrad

Force India VJM10: Lenkrad
12/29

Dieses Foto zeigt das Lenkrad des Force India und insbesondere die Vielzahl an Knöpfen, Schaltern und Drehschaltern, die den Fahrern zur Verfügung stehen, um im Verlauf einer Runde verschiedenste Einstellungen vornehmen zu können.

Force India VJM10: Windabweiser

Force India VJM10: Windabweiser
13/29

Links und rechts des Cockpits hat Force India am Mexiko-Wochenende etwas ganz Neues dabei. Die Rede ist vom vertikalen Luftleitelement hinter dem Windabweiser, das im Sinne einer erhöhten Stabilität von einer Metallstrebe gestützt wird.

Force India VJM10: Windabweiser

Force India VJM10: Windabweiser
14/29

Die Windabweiser selbst sind am Force India ebenfalls neu. In puncto Komplexität ist das trotzdem noch nicht die extremste Lösung im Formel-1-Feld.

Force India VJM10: Windabweiser

Force India VJM10: Windabweiser
15/29

Dennoch lohnt sich beim Force India ein genauerer Blick, zum Beispiel auf den gezackte unteren Bereich der Windabweiser.

Force India VJM10: Windabweiser

Force India VJM10: Windabweiser
16/29

Das ist der gezackte untere Bereich der Windabweiser von vorne gesehen.

Force India VJM10: Windabweiser

Force India VJM10: Windabweiser
17/29

Wir bleiben am Force India. Diese Detailaufnahme zeigt in der Bildmitte die drei neuen Winglets im Gesamtgefüge der Windabweiser, wie sie in ganz ähnlicher Form bereits bei Mercedes und auch bei Red Bull gesichtet wurden.

Force India VJM10: T-Flügel

Force India VJM10: T-Flügel
18/29

Wandern wir am Force India weiter nach hinten, so finden wir am Ende der Motorhauben-Finne den dreiteiligen T-Flügel, der Einschnitte in jedem einzelnen Flügelelement aufweist.

Force India VJM10: Heckflügel und Monkey-Seat

Force India VJM10: Heckflügel und Monkey-Seat
19/29

Ähnlich wie Red Bull, so setzt auch Force India in Mexiko auf viel Abtrieb. Neben dem steil eingestellten Heckflügel kommt der zweiteilige Monkey-Seat zum Einsatz, der erst vor wenigen Rennen sein Debüt gab.

Toro Rosso STR12: Renault-Antriebseinheit mit Ölkühlern

Toro Rosso STR12: Renault-Antriebseinheit mit Ölkühlern
20/29

Das ist ein Blick auf den "gestrippten" Toro Rosso STR12. Zu erkennen sind die Ölkühler, die auf beiden Seiten des Renault-Verbrennungsmotors schräg liegend eingebaut sind.

Renault RS17: Windabweiser

Renault RS17: Windabweiser
21/29

Das ist der Renault RS17 mit seinen am USA-Wochenende in Austin erstmals gesichteten neuen Windabweisern. Diese werden auch am Mexiko-Wochenende zumindest getestet.

Renault RS17: Windabweiser

Renault RS17: Windabweiser
22/29

So sieht der neue Windabweiser am Renault aus der Draufsicht aus.

Renault RS17: Gurney-Flap am Heck

Renault RS17: Gurney-Flap am Heck
23/29

Um mehr Luft aus dem Motorraum zu pressen und damit für eine bessere Kühlung zu sorgen, hat Renault am hinteren Ende der Motorenabdeckung eine Abrisskante (Gurney-Flap) angebracht. Sie ist auf diesem Foto mit den roten Pfeilen gekennzeichnet.

Renault RS17: Schaufel-Winglet am Diffusor

Renault RS17: Schaufel-Winglet am Diffusor
24/29

Und hier zeigt der rote Pfeil eine echte Neuerung. Die Rede ist von einem schaufelförmigen Winglet im äußeren Bereich des Diffusors am Renault.

McLaren MCL32: Frontflügel

McLaren MCL32: Frontflügel
25/29

Dieses Foto zeigt den neuen Frontflügel am McLaren MCL32, der am USA-Wochenende in Austin sein Debüt gab, dort mangels doppelter Ausführung aber am Samstag und Sonntag nur von Fernando Alonso gefahren wurde.

McLaren MCL32: Frontflügel

McLaren MCL32: Frontflügel
26/29

Bei genauerer Betrachtung des McLaren-Frontflügels wird deutlich, wie komplex das Ensemble aus Flaps und Winglets inzwischen geworden ist.

McLaren MCL32: Messgerät an der Airbox

McLaren MCL32: Messgerät an der Airbox
27/29

Diese Foto zeigt, wie McLaren mittels eines Messgeräts an der Airbox versucht, die aerodynamischen Auswirkungen von Halo zu messen. Der Cockpitschutz, wie er hier zu sehen von Stoffel Vandoorne im ersten Freien Training gefahren wurde, wird in der Saison 2018 Vorschrift sein.

McLaren MCL32: Honda-Antriebseinheit

McLaren MCL32: Honda-Antriebseinheit
28/29

Das ist ein seltener Blick auf die Honda-Antriebseinheit, wie sie von den McLaren-Mechanikern an das Chassis montiert wird.

Sauber C36: Luftauslässe neben dem Cockpit

Sauber C36: Luftauslässe neben dem Cockpit
29/29

Schließen wir unseren Rundgang durch die Boxengasse in Mexiko-Stadt mit einem Blick ins Cockpit des Sauber C36. Mexiko-spezifisch sind die Luftauslässe auf den Seitenkästen, die analog zum Vorbild Mercedes die in den Seitenkästen angestaute warme Luft nach oben abführen.

Einen Kommentar schreiben
Kommentare anzeigen
Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung Mexiko-Stadt
Rennstrecke Autodromo Hermanos Rodriguez
Teams Mercedes , Ferrari , Red Bull Racing , Force India , Toro Rosso , Renault , McLaren , Sauber
Artikelsorte Fotostrecke
Tags aerodynamik, autodromo hermanos rodriguez, design, f1, mexico city, mexiko, mexiko-stadt, piola, technik, update
Topic Formel-1-Technik mit Giorgio Piola