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F1-Test Barcelona: Mercedes trotz P7 weiter "Branchenführer"

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F1-Test Barcelona: Mercedes trotz P7 weiter "Branchenführer"
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble
26.02.2020, 17:05

Obwohl Robert Kubica am ersten Tag der zweiten Testwoche 2020 überraschend Bestzeit aufstellt, hat Toto Wolff einen "guten Eindruck" vom neuen Mercedes

Robert Kubica hat zum Auftakt der zweiten Woche der Formel-1-Wintertests in Barcelona Tagesbestzeit (1:16.942 Minuten) erzielt. Der DTM-Pilot aus Polen, 2020 Testfahrer bei Alfa Romeo, verwies Max Verstappen (Red Bull/+0,405) und Sergio Perez (Racing Point/+0,486) auf die Plätze.

Doch was das Kräfteverhältnis an der Spitze betrifft, verfestigt sich der Eindruck, dass Mercedes aktuell "Branchenführer" ist. "Das Fahrzeug ist stabil und macht selbst bei windigen Bedingungen einen guten Eindruck", sagt sogar der sonst oft zweckpessimistische Teamchef Toto Wolff und unterstreicht: "Wir scheinen eine solide Basis für den Saisonstart zu haben."

Dabei stand die Zeitenjagd am Mittwoch, bei teilweise recht windigen Verhältnissen, nicht im Vordergrund. Kubica erzielte seine Bestzeit am Vormittag, bevor er an Teamkollege Kimi Räikkönen (18./+2,573) übergab, mit mutmaßlich wenig Benzin im Tank und frischen C5-Reifen, also der weichsten verfügbaren Gummimischung von Pirelli.

Kubicas Zeit wäre in der ersten Woche gut genug für P3 gewesen, 1,210 Sekunden hinter der Freitagsbestzeit von Valtteri Bottas im Mercedes F1 W11 EQ Performance. Bottas (9./+1,158) fuhr am Mittwoch nur am Nachmittag; am Vormittag hatte Lewis Hamilton 0,620 Sekunden auf Kubica eingebüßt und sich damit den siebten Platz gesichert.

Ferrari oder Mercedes: Wer ist besser?

Zum Vergleich: Die beiden Ferraris landeten auf den Positionen 10 (Sebastian Vettel/+1,171) und 13 (Charles Leclerc/+1,302). Zwischen dem schnellsten Mercedes und dem schnellsten Ferrari lagen am Mittwoch 0,682 Sekunden.

"Da steckt wahrscheinlich noch eine Sekunde drin, rein von der Leistung her", erneuert Wolff den bereits vergangene Woche geäußerten Verdacht, dass Ferrari mit stark gedrosselter Motorleistung testet, um die Konkurrenz in falscher Sicherheit zu wiegen.

"Mercedes scheint ja ganz genau zu wissen, was wir tun", kontert Ferrari-Teamchef Mattia Binotto. "Aber es ist nicht wahr!" Was ebenso wahr wie ermutigend ist: "In den schnellen Kurven, Kurve 3 und Kurve 9 zum Beispiel, fühlt sich das Auto viel berechenbarer an", lobt Vettel.

Trotzdem: "Wir glauben, dass wir im Moment nicht das schnellste Auto haben", analysiert Binotto. "Ich gehe davon aus, dass wir beim Saisonauftakt Rückstand haben werden. In den Kurven sind wir schneller geworden. Dafür auf den Geraden langsamer. Aber das war beim Designen dieses Autos eines unserer Ziele."

Apropos Ferrari-Design: Der SF1000 kam am Mittwoch mit einigen Änderungen daher. Vettel probierte einen neuen Frontflügel ebenso wie einen neuen Heckflügel mit "Delle", mutmaßlich speziell für Hochgeschwindigkeitsstrecken.

 

19 Fahrer aktiv, aber nur einer den ganzen Tag!

Die höchste Geschwindigkeit erzielte Leclerc mit 336 km/h vor Hamilton mit 333 km/h. In Sachen Rundenzeit blieb Hamilton knapp hinter Pierre Gasly (5./AlphaTauri/+0,598) und Alexander Albon (6./Red Bull/+0,608) zurück, die bereits zu Mittag an ihre Teamkollegen übergeben hatten. Nur Romain Grosjean (16./Haas/+1,728) fuhr durch.

Die beste Nachmittags-Zeit fuhr am Mittwoch Verstappen. Bei seinem persönlich besten Versuch waren die mittleren C3-Reifen montiert. Allerdings legte der Niederländer an der neuralgischen Stelle im dritten Sektor auch einen Dreher hin - zunächst ohne nennenswerte Folgen. Fünf Minuten vor Schluss sorgte er mit einem weiteren Ausritt für das vorzeitige Ende der Session.

Daniel Ricciardo wurde am Mittwoch Elfter. Rückstand: 1,272 Sekunden. Renault-Teamchef Cyril Abiteboul macht trotzdem einen zufriedenen Eindruck: "Wir haben unsere Ziele erfüllt. Das neue Auto hat die Schwächen des alten abgelegt", sagt er gegenüber 'auto motor und sport'.

Nicholas Latifi (+1,358) wurde mit dem erneut verbesserten Williams (Frontflügel) 14., hinter Charles Leclerc (Ferrari/+1,302) und vor George Russell (Williams/+1,593). Kimi Räikkönen verfolgte ein anderes Programm als Teamkollege Kubica: P18, 2,573 Sekunden Rückstand. Insgesamt waren am Mittwoch 19 Fahrer im Einsatz.

Dass sich Daniil Kwjat (AlphaTauri/+0,514) im Finish noch auf P4 schob, ist mit Vorsicht zu genießen. Just als Verstappen für die rote Flagge sorgte, rollte auch der Russe aus. Zwar hatte er bei seinem Versuch die mittleren C3-Reifen montiert. Aber das Ausrollen im zweiten Sektor so kurz vor Schluss deutet auf einen leeren Tank hin.

 

Was sonst noch los war:

Sebastian Vettel sorgte am Vormittag mit einem 360-Grad-Dreher für die erste rote Flagge des Tages. In der schnellen Kombination Kurve 7/8 verlor er die Kontrolle über den SF1000. Womöglich wegen des teilweise recht starken Windes.

Der Motorenhersteller Mercedes verzeichnete am vierten Testtag zum dritten Mal einen technischen Defekt mit der Power-Unit. Bereits zum zweiten Mal erwischte es Williams-Pilot Nicholas Latifi. Offenbar lag das Problem im Bereich der Ölversorgung.

Alexander Albon wurde mit seiner Vormittags-Zeit Sechster. Dabei schaffte er nur 29 Runden. Wegen eines Umbaus der Radaufhängung stand er knapp drei Stunden an der Box, ohne fahren zu können. Einen technischen Defekt dementiert Red Bull.

Robert Kubica begann seinen Arbeitstag mit einem Dreher, ehe er wenig später - auch dank Updates am Alfa Romeo - Bestzeit fuhr. Die möchte er nicht überbewerten, aber er sagt: "Normalerweise war ich immer der Erste von unten! Es kommen noch neue Teile, wir haben noch was in der Tasche. Wir können ziemlich optimistisch sein."

Das Coronavirus ist im Paddock weiterhin ein Thema. McLaren lässt keine Journalisten ins Motorhome, die kürzlich in China waren. Und einige Fahrer, darunter Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo, grüßen nur noch mit angedeutetem "Fist-Bump" statt Handschlag. Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren.

Hier klicken: Live-Ticker und Live-Timing F1-Tests 2020 in Barcelona!

Weitere Co-Autoren: Oleg Karpow. Mit Bildmaterial von LAT.

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