WRC-Champion Sebastien Ogier mit F1-Test bei Red Bull Racing

Der viermalige Sieger der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), Sebastien Ogier, durfte zum 1. Mal in seinem Leben einen Formel-1-Boliden testen. Am Red Bull Ring stieg er in ein F1-Auto aus dem Jahr 2011.

Ogier wollte schon immer ein F1-Fahrzeug fahren. Seine Verträge mit Volkswagen und Citroen haben in Vergangenheit solch eine Möglichkeit zunichte gemacht.

Weil er jetzt aber beim Privatteam M-Sport unter Vertrag steht, das von Red Bull gesponsert wird, durfte Ogier in einem Red-Bull-Racing-Boliden über den Red Bull Ring heizen.

"Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen", sagte der Franzose, nachdem er nach 60 Minuten Fahrzeit aus dem Auto gestiegen war.

"Es war klasse und eine tolle Erfahrung. Es ist im Vergleich zu dem, was ich sonst fahre, etwas völlig anderes. Es hat viel Spaß gemacht und das Auto war sehr schnell. Ich habe mich sofort wohl gefühlt."

"Als Kind habe ich die Rennen von Ayrton Senna verfolgt. Er war mein Idol. Ich habe immer davon geträumt, solch ein Auto zu fahren."

"Als Rennfahrer muss man schnell sein, um Spaß zu haben. Ein F1-Auto ist das schnellste, was man fahren kann. Jeder Pilot möchte es daher eines Tages ausprobieren."

Ogier, der am F1-Wochenende an 2 Rennen des Porsche Supercups teilgenommen hatte, wurde bei seinem F1-Test durch Ex-F1-Fahrer David Coulthard unterstützt.

Die einzige Veränderung, die Ogier am Setup vorgenommen hatte, war die Traktionskontrolle, als er mutiger wurde.

"Ich habe sie nach und nach verringert", erklärte er. "Dann habe ich sie ganz abgeschaltet und den Test ohne sie beendet."

"Es war interessant, denn das Auto wurde sehr nervös ohne Traktionskontrolle. Ich musste gefühlvoll mit dem Gas umgehen. Es hat viel Spaß gemacht."

Bildergalerie: Sebastien Ogier testet einen F1-Boliden

M-Sport hat ein eigenes, erfolgreiches GT-Team, das zurzeit ein GT3-Programm mit einem Bentley durchführt. Ogier hat nicht ausgeschlossen, in Zukunft in der GT-Serie zu starten.

Gegenüber Motorsport.com sagte er: "Momentan bin ich mit dem, was ich mache, ausgelastet. Ich will ehrlich sein: Ich will auch Zeit mit meiner Familie verbringen. Das ist für mich sehr wichtig. In Zukunft könnte ich mir aber vorstellen, wieder an Rennen teilzunehmen."

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