F1 - The Movie: Brad Pitts Formel-1-Film für vier Oscars nominiert
Der Blockbuster knackt die 630-Millionen-Dollar-Marke und peilt nun die wichtigsten Filmpreise an. Eine Fortsetzung ist bereits im Gespräch
Brad Pitt hofft auf den ganz großen Preis
Foto: LAT Images
Er spaltete die Formel-1-Welt. Echte Fans kritisierten die unrealistische Handlung scharf, doch das breite Publikum machte den F1-Film von und mit Brad Pitt zum Erfolg. Seine technische und filmische Brillanz ist unbestritten. Diese Qualität spiegelt sich nun in den Nominierungen für die Academy Awards wider.
Der F1-Film von Regisseur Joseph Kosinski ist in vier Kategorien für die Oscars 2026 nominiert worden. Die Produktion konkurriert um die Trophäen für besten Film, besten Schnitt, besten Ton und beste visuelle Effekte. Die Nominierungen sind der Höhepunkt einer bereits erfolgreichen Preis-Saison.
Zuvor erhielt der Film bereits mehrere Golden-Globe-Nominierungen, darunter als bestes Filmdrama. Auch bei den britischen BAFTAs wurde die Produktion berücksichtigt. Dort ging sie ins Rennen um die Auszeichnungen für den besten britischen Film und den besten Ton.
Streiks sorgten für wenig Konkurrenz
Die Oscar-Nominierungen müssen jedoch im Kontext der Zeit gesehen werden. Die langanhaltenden Hollywood-Streiks 2023 führten zu massiven Produktionsstopps. Das Ergebnis war ein sichtbar kleineres Feld an Filmen, was die Chancen für verbliebene Produktionen erhöhte.
In der Königsdisziplin bester Film trifft F1 auf Bugonia, Frankenstein, Hamnet, Marty Supreme, One Battle After Another, The Secret Agent, Sentimental Value, Sinners und Train Dreams. Beim besten Schnitt stehen neben F1 nur vier weitere Produktionen zur Auswahl.
Der Film erzählt die Geschichte von Sonny Hayes, einem Fahrer, der nach Jahren Pause in die Formel 1 zurückkehrt. Brad Pitt verkörpert Hayes, der gemeinsam mit Rookie Joshua Pearce, dargestellt von Damson Idris, für das kriselnde APX-GP-Team an den Start geht.
Fortsetzung folgt?
Die Produktion wurde während echter Grand-Prix-Wochenenden gedreht. Der siebenmalige Weltmeister Lewis Hamilton fungierte als ausführender Produzent. Seit dem Kinostart im Juni 2025 spielte der Film weltweit über 630 Millionen Dollar ein.
Dieser kommerzielle Erfolg hat bereits Gespräche über ein Sequel ausgelöst. "Wir befinden uns in der Phase, in der wir uns das nächste Kapitel für Sonny Hayes und APXGP vorstellen", erklärte Kosinski. Die weltweite Reaktion auf den Film sei überwältigend gewesen.
"Basierend darauf ist es etwas, das die Leute sehen wollen. Ich würde gerne zurückkommen und es machen, weil wir so viel Spaß bei der Produktion hatten", so der Regisseur. Die Oscar-Verleihung 2026 wird am 15. März übertragen.
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