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Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies ist überzeugt: Lando Norris und Oscar Piastri spüren im Titelduell den psychologischen Druck eines fehlerlosen Max Verstappen

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Max Verstappen sitzt WM-Leader Lando Norris im Nacken

Foto: Sutton Images

Max Verstappen geht mit Rückenwind in das Formel-1-Finale von Abu Dhabi, und genau das setzt seine Titelrivalen Lando Norris und Oscar Piastri von McLaren merklich unter Druck. Davon ist Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies überzeugt.

Dieser betont, dass Verstappens Konstanz und Routine im Titelkampf einen entscheidenden Einfluss auf seine Gegner haben: "Ich bin sicher, es gibt ein Element, wenn man Max' Gegner ist, und ich war schon auf der anderen Seite, bei dem man weiß, dass er einfach nie einen Fehler macht. Das setzt einen unter Druck."

"Er macht nie etwas falsch, er verpasst nie einen Start, er verpasst nie eine erste Kurve. Er wird mehr aus den Reifen herausholen als die meisten Leute da draußen. Natürlich erzeugt das Druck", sagt Mekies, der zuvor für Racing Bulls und Ferrari tätig war.

Der erfahrene Franzose sieht darin einen klaren psychologischen Vorteil bei Verstappen, besonders da Norris und Piastri erstmals um eine Weltmeisterschaft kämpfen.

Red Bull nahezu fehlerfrei, McLaren unterläuft zu viel

Mekies hebt zudem die eigene Mannschaft für eine beeindruckende Serie fehlerfreier Wochenenden positiv hervor: "Das Team war außergewöhnlich stark in der Ausführung, sodass wir von weniger starken Ausführungen unserer Gegner profitiert haben."

"Bitte erlaubt mir, der unglaublichen Serie von extrem starken Rennen und extrem starken Ausführungen des Teams Anerkennung zu geben. Wir haben keinen Call falsch gemacht."

Mehrfach habe Red Bull auch mutige Entscheidungen getroffen, die sich ausgezahlt hätten: "Manchmal sind wir gestrauchelt, aber es hat niemanden davon abgehalten, das Risiko einzugehen. Am Ende waren die Ausführungen am Sonntag extrem stark."

Während Red Bull auf konstant hohem Niveau agierte, verlor McLaren entscheidende Punkte durch Fehler wie Piastris Unfall in Baku, eine doppelte Disqualifikation in Las Vegas oder einen missglückten Stopp in Katar. Das half Verstappen, einen zwischenzeitlichen 104-Punkte-Rückstand fast komplett aufzuholen.

Für das Finale in Abu Dhabi bleibt der Plan unverändert

Der Niederländer hatte zuletzt behauptet, er hätte den Titel bereits gewonnen, "wenn er im McLaren säße". Norris nannte das "Nonsens," Mekies hingegen hält den Gedanken für nachvollziehbar und betont: Die Kombination aus Verstappens fehlerlosem Fahren und der starken Red-Bull-Ausführung spiele seinem Team in die Karten.

Trotz der Ausgangslage - Verstappen muss gewinnen und darauf hoffen, dass Norris nicht aufs Podium kommt - bleibt Red Bulls Vorgehen fürs das Saisonfinale identisch.

"Was wir in Abu Dhabi tun müssen, ist das, was wir auch in Katar tun mussten", sagt Mekies nach Verstappens 70. Grand-Prix-Sieg. "Wir müssen das Auto ins richtige Arbeitsfenster bringen. Wenn wir das schaffen, kann Max um den Sieg kämpfen."

Der Rest liege nicht mehr in Red Bulls Händen: "Wir treten an und versuchen, das Auto in die optimale Zone zu bringen. Wir versuchen, Max eine Balance zu geben, mit der er glänzen kann, und hoffentlich bringt ihn das in den Kampf um die Spitzenposition. Wir können nicht kontrollieren, was dahinter passiert."

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