F1-Training Katar 2021: Bottas Schnellster, AlphaTauri überrascht

Pierre Gasly war im Windschatten von Valtteri Bottas die große Überraschung am Freitag, wie viel die Zeiten zu bedeuten haben, sei aber dahingestellt

F1-Training Katar 2021: Bottas Schnellster, AlphaTauri überrascht

Valtteri Bottas hat im zweiten Freien Training zum Grand Prix von Katar in Doha die Bestzeit erzielt. Der Mercedes-Fahrer absolvierte seine schnellste Runde auf dem Losail International Circuit in 1:23.148 Minuten und verwies damit Pierre Gasly (AlphaTauri/+0,209) und Max Verstappen (Red Bull/+0,350) auf die Plätze.

Lewis Hamilton (Mercedes) belegte weitere 0,072 Sekunden hinter Verstappen den vierten Platz. Dahinter landeten Lando Norris (McLaren/+0,484), Lance Stroll (Aston Martin/+0,557), Yuki Tsunoda (AlphaTauri/+0,587) und Sergio Perez (Red Bull/+0,639).

Sebastian Vettel (Aston Martin) wurde mit 0,872 Sekunden Rückstand Neunter, Mick Schumacher (Haas/+2,427) 19. und Letzter.

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Inwieweit die Rundenzeiten des Freitags relevant sind, sei allerdings dahingestellt. Die Strecke war im ersten Freien Training noch sehr staubig. Am Abend dann, unter Flutlicht, wurden die Bedingungen immer besser. Aber repräsentativ ist die Reihenfolge nicht. Viele Teams haben geduldig ihre Daten gesammelt, ohne dabei auf die Stoppuhr zu achten.

Außerdem sorgten die Tracklimits für Irritationen. Am Vormittag wurden mehrere Autos beschädigt, weil die Fahrer zu hart über die Randsteine gefahren waren. Für das zweite Training gab FIA-Rennleiter Michael Masi dann die Instruktion raus, dass Tracklimits in allen Kurven überwacht werden.

Das wusste Bottas aber noch nicht, als er in Kurve 7 neben die Strecke fuhr. Seine Bestzeit von 1:23.154 Minuten wurde daher gestrichen. "Hätte man mir auch früher sagen können", grummelte der Mercedes-Fahrer am Boxenfunk. Dabei hatte die FIA die veränderten "Event-Notes" vor der Session an alle Teams und Medien geschickt.

Die für Motorräder konzipierten Randsteine hatten sich indes schon im ersten Training als echter Materialkiller erwiesen. Mehrere Fahrer mussten Reparaturpausen einlegen, weil ihr Unterboden beschädigt war. Bei Nikita Masepin (Haas) war der Schaden so groß, dass er im zweiten Training nicht fahren konnte.

Einen ausführlicheren Trainingsbericht gibt's auf unserem Schwesterportal Motorsport-Total.com.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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