F1-Training Katar 2021: Bottas Schnellster, Probleme bei Verstappen

Während es bei Max Verstappen Probleme mit dem Heckflügel gibt, laufen die beiden Mercedes vor dem Qualifying auf dem Losail Circuit wie ein Schweizer Uhrwerk

F1-Training Katar 2021: Bottas Schnellster, Probleme bei Verstappen

Valtteri Bottas hat sich im dritten Freien Training zum Grand Prix von Katar in Doha die Bestzeit gesichert. Der Mercedes-Pilot umrundete den Losail International Circuit in 1:22.310 Minuten und verwies damit seinen Teamkollegen Lewis Hamilton um 0,078 und Max Verstappen (Red Bull) um 0,341 Sekunden auf die Plätze.

Vierter wurde der Überraschungsmann des Freitags, Pierre Gasly (AlphaTauri), mit einem Rückstand von 0,525 Sekunden. Trotz eines Drehers, aber das passierte auf der fahrerisch anspruchsvollen Strecke mehreren Piloten. Sergio Perez (Red Bull/+0,536) wurde Fünfter, Sebastian Vettel (Aston Martin/+1,574) Zwölfter und Mick Schumacher (Haas/+2,370) 19.

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Auffällig: Obwohl Red Bull einen möglichen Protest gegen den Heckflügel von Mercedes angekündigt hat, war es im dritten Training das obere Blatt des Verstappen-Flügels, das stark geflattert hat. Laut Auskunft der Red-Bull-Box ist der Grund dafür ein Problem mit dem DRS-Aktivierungsmechanismus, der den Kräften durch den Luftdruck offenbar nicht standgehalten hat.

Verstappen stand lang an der Box und konnte erst am Ende der Session ein weiteres Mal auf die Strecke gehen, um eine schnelle Qualifyingrunde zu simulieren. Zwar verkürzte er dabei seinen Rückstand deutlich, und er verbesserte sich vom vierten auf den dritten Platz. Aber unterm Strich fehlten 0,341 Sekunden auf Bottas' Bestzeit.

Gleich zu Beginn musste die Session mit roten Flaggen unterbrochen werden. Nikita Masepin rollte an der Boxenausfahrt aus. "Der Motor lief nur auf vier Zylindern. Das hält er nicht lang aus", berichtet Haas-Teamchef Günther Steiner im Interview mit 'ServusTV'. "Im Moment wechseln wir und schauen, ob wir ihn zum Laufen kriegen."

Masepin musste erstmal zuschauen, als seine Mechaniker Zündspulen und Steuergeräte gewechselt hat. "Es muss etwas in der Elektronik sein", erklärt Steiner - der übrigens für Qualifying und Rennen nicht sehr optimistisch ist: "Wir kennen die Realität von diesem Auto. Wir träumen nicht davon, konkurrenzfähig zu sein an diesem Wochenende."

Einen ausführlichen Trainingsbericht gibt's auf unserem Schwesterportal Motorsport-Total.com.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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