Nach F1-Rempler gegen Hamilton: Lauda fordert Entschuldigung von Vettel

Mercedes-Teamboss Niki Lauda hat Ferrari-Pilot Sebastian Vettel dazu aufgefordert, sich bei Lewis Hamilton für den Rempler beim 8. Rennen der Formel-1-Saison 2017 in Baku zu entschuldigen.

"Sebastian sollte seine starre und faktisch falsche Position überdenken und sich so schnell wie möglich mit Lewis aussprechen", sagte Lauda in der Welt am Sonntag. "Am besten und am intelligentesten wäre eine Entschuldigung unter 4 Augen."

Eine eben solche Aussprache hatte Vettel schon unmittelbar nach dem Rennen angekündigt. "Ich würde es gern mit ihm besprechen, wenngleich ich nicht denke, dass es da viel zu besprechen gibt", hatte der Deutsche erklärt. "Ich rede mit ihm, wenn die Presse nicht dabei ist. Wir klären das."

Doch Hamilton hatte diesem Vorstoß eine schroffe Absage erteilt und meinte: "Erstens hat er meine Nummer gar nicht. Und nein, ich lasse lieber Taten auf der Rennstrecke sprechen."

Lauda macht nun eine Entschuldigung Vettels zur Voraussetzung, dass das Titelduell zwischen den beiden Ex-Champions respektvoll fortgesetzt werden könne.

"Angesichts der Faktenlage", so Lauda, "hätte Sebastian das aus meiner Sicht schon machen können. Gelingt ihm dieser naheliegende Schritt, ist – wie ich das sehe – wieder alles okay zwischen ihm und Lewis."

Sollte eine Entschuldigung Vettels ausbleiben, entstünde ein "unnötiges Szenario", das "zu nichts" führe, meint Lauda.

"Ich will mich nicht zum Lehrmeister für Lebensfragen aufschwingen, aber das, was Sebastian am vergangenen Sonntag in Baku gemacht hat, ist einfach nicht in Ordnung."

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