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Liberty Media vermeldet Rekordumsätze für das Jahr 2025 - Doch der neue TV-Deal mit Apple sorgt für Debatten über die Zukunft der Formel 1 in den USA

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Die Formel 1 bei Apple: Ist das wirklich gut?

Foto: LAT Images

Obwohl der jüngste Finanzbericht von Liberty Media ein sattes Wachstum ausweist, gerät der exklusive TV-Deal der Formel 1 mit Apple unter Beschuss. Kritiker fragen sich nach der Bekanntgabe der Zahlen für das Geschäftsjahr 2025, ob der Technologieriese der richtige Partner für die weitere Expansion in den USA ist.

Im Oktober 2025 ließ die Formel 1 die Bombe platzen: Apple wird ab der Saison 2026 exklusiver Übertragungspartner in den Vereinigten Staaten. Zwar soll der Deal rund 50 Millionen US-Dollar schwerer sein als der vorherige Kontrakt mit ESPN, doch hinter den Kulissen von Liberty Media mehren sich die kritischen Stimmen.

Im Rahmen einer Fragerunde mit Analysten, die auf die Veröffentlichung des Geschäftsberichts folgte, musste das US-Medienunternehmen Rede und Antwort stehen. Kernpunkt der Debatte: Garantiert Apple wirklich das fortlaufende Wachstum der Königsklasse auf dem US-Markt?

F1 TV wandert unter das Apple-Dach

Der Pakt mit dem Tech-Giganten sieht vor, dass das hauseigene Streaming-Produkt der Formel 1, F1 TV, in den USA komplett in Apple TV integriert wird - ohne zusätzliche Kosten für die Abonnenten.

Derek Chang, Präsident und Geschäftsführer von Liberty Media, versuchte die Wogen zu glätten. Er berichtete von einem Treffen mit Apple-Chef Tim Cook und Eddy Cue (Senior Vice President of Services) beim Super Bowl 2026. Dabei habe man ihm versichert, dass Apple massiv Ressourcen in das Projekt stecken werde.

Umsatzsprung dank Hollywood und Sponsoren

Die nackten Zahlen geben Liberty Media eigentlich recht: Laut Sports Business Journal stieg der Umsatz der Formel 1 im Vergleich zu 2024 (3,411 Milliarden Dollar) um satte 14 Prozent auf 3,873 Milliarden Dollar im Jahr 2025. Dieser Sprung ist primär auf neue Sponsoren-Deals, höhere Gebühren für Medienlizenzen und den massiven Erfolg des F1-Spielfilms zurückzuführen.

Apple geht derweil bereits in die Offensive und kündigte eine Kooperation mit Netflix an, um den Großen Preis von Kanada 2026 gemeinsam zu streamen. Zudem plant das Unternehmen von Tim Cook, ausgewählte Rennen live in US-amerikanischen IMAX-Kinos zu zeigen.

"Immersives Erlebnis" im Kino

"Die Formel 1 ist eine rasant wachsende Kraft in Sport und Kultur der USA", lässt sich Oliver Schusser, Apples Vizepräsident für Musik, Sport und Beats, zitieren. "Indem wir die Formel 1 von Apple TV live in die IMAX-Kinos bringen, liefern wir die Energie und die Spannung auf noch mehr Leinwände - und das in einer wirklich immersiven Art und Weise."

Man freue sich auf die Zusammenarbeit mit IMAX, um den Fans in den USA einen "kraftvollen neuen Weg" zu bieten, die Geschwindigkeit und das Spektakel der Formel 1 zu erleben. Ob dieser Weg jedoch die Reichweite eines klassischen TV-Senders wie ESPN ersetzen kann, bleibt die große Preisfrage für die Ära ab 2026.

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