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Sauber-Teamchefin: Die Formel 1 ist zu technisch geworden

Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn findet, die Formel 1 sei viel zu technisch und schwierig zu verstehen geworden.

Bearbeitet: 06.06.2017, 08:30

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Pascal Wehrlein, Sauber C36

Monisha Kaltenborn, Sauber-Teamchefin

Marta Garcia; Michelle Mouto; Tatiana Calderon; Monisha Kaltenborn

Tatiana Calderon , Sauber, Entwicklungsfahrerin;  Monisha Kaltenborn, Sauber, Teamchefin

Marta Garcia; Michelle Mouton; Jean Todt; Tatiana Calderon; Monisha Kaltenborn

Marcus Ericsson, Sauber C36

Marcus Ericsson, Sauber C36; Jenson Button, McLaren MCL32

Marcus Ericsson, Sauber C36; Esteban Ocon, Sahara Force India F1 VJM10

Marcus Ericsson, Sauber C36

Seit der gewohnte V8-Motor durch die modernen V6-Hybrid-Turbomotoren ersetzt wurde, wurden die Grenzen der Technologie in der Formel 1 in den vergangenen Jahren immer weiter hinausgeschoben.

"Wir sind irgendwie viel zu technisch geworden, sodass sogar Leute im Sport es nicht völlig verstehen", sagte sie. "Brauchen wir das wirklich? Nein."

"Wir sind hier nicht in einer technischen Welt. Technische Exzellenz ist Teil der Formel 1, aber sie muss auch mit anderen Interessen ausgewogen sein."

In der von Motorsport Network durchgeführten Umfrage sprachen sich Fans jedoch dafür aus, dass die Formel 1 in puncto Technologie Vorreiter sein soll.

Seit der letzten Umfrage 2015 hat sich die Anzahl der Fans, die die Wichtigkeit der Technologie in der F1 großschreiben, um 19,1 Prozent erhöht.

Auf die Frage, wie man die Attraktivität der Formel 1 maximieren könne, sahen beinahe 80 Prozent der Fans innovative Technologie als Schlüsselfaktor.

Kaltenborn diskutierte auch das Konzept der offenen technischen Inspektionen der NASCAR – ein Konzept, das sie unterstützt.

Während eines NASCAR-Wochenendes müssen die Autos vor dem Qualifying und vor dem Rennen zur technischen Inspektion. Diese findet in aller Öffentlichkeit statt, vor den Augen der Konkurrenten und der Fans.

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Nach dem Rennen wird eine Auswahl an Autos, inklusive des Siegerautos, für eine intensivere Inspektion ins Forschungs- und Entwicklungs-Zentrum von NASCAR gebracht. Die Inspektionen werden für Fans im Internet übertragen.

F1-Sportchef Ross Brawn meinte kürzlich, die Formel 1 könne diese Idee übernehmen. Er glaubt, dass es Teams helfen könnte, wenn einige der Geheimniskrämerei um die Details aufgehoben würde.

"Diese Art Offenheit ist gut, denn man gibt Einblicke in den Sport, man erlaubt den Leuten eine Verbindung."

"Andernfalls ist es, als ob man aus der Ferne beobachtet, man sieht es entweder auf dem Fernsehschirm oder durch einen Zaun. Das sollten wir ändern. Man sieht, wie erfolgreich andere Sportarten sind, indem sie sich öffnen. Man muss sich etwas öffnen."

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