Fahrer unterstützen verschärfte Regeln bei gelben Flaggen im Qualifying

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Fahrer unterstützen verschärfte Regeln bei gelben Flaggen im Qualifying
Adam Cooper
Autor: Adam Cooper
Übersetzung: Petra Wiesmayer
01.10.2016, 09:16

Bei der Fahrerbesprechung am Freitag gab es volle Zustimmung für die neuen Verhaltensregeln bei doppelt geschwenkten gelben Flaggen im Qualifying.

Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Pirelli-Reifen
Gelbe Flagge
Gelbe Flagge in Baku
Gelbe Flagge
Gelbe Flaggen werden gezeigt

FIA-Renndirektor Charlie Whiting hatte zuvor vorgeschlagen, dass das Training komplett neutralisiert werden könnte. Nach den neuen Regeln sind aber nur jene Fahrer betroffen, die an der bewussten Gefahrenstelle vorbeifahren. Diese dürfen nicht, wie bisher, nur etwas vom Gas gehen, sondern müssen entscheidend verlangsamen und dürfen keine schnelle Runde mehr fahren.

Angeschnitten wurde das Thema von Sergio Perez, der in Singapur eine Strafe bekommen hatte, weil er nicht genügend verlangsamt hatte, während Nico Rosberg in Budapest ungeschoren davongekommen war.

"Wir sind natürlich zu den Stewards gegangen", sagte Force-India-Sportdirektor Andy Stevenson gegenüber Motorsport.com. “Zu unserer Verteidigung führten wir an, dass Rosberg in Ungarn ein ähnliches, wenn nicht schlimmeres, Vergehen begangen hatte und nicht bestraft worden war."

"Die Stewards waren aber der Meinung, dass das von Checo schlimmer war, obwohl wir beweisen konnten, dass er früher verlangsamt hatte, früher gebremst hatte, einen Gang runtergeschaltet hatte und vom Gas gegangen war und vier Zehntel verloren hatte. Sie meinten, das sei nicht genug gewesen."

"Bei der Fahrerbesprechung gestern schnitt Checo das Thema mit Charlie an. Er sagte, er sei verwirrt, wo das Level sei und hatte das Gefühl, dass man die Runde komplett abbrechen müsste, wenn das, was er bei doppelt geschwenkter gelber Flagge getan hat, nicht genug war."

Die Fahrer hätten das Thema daraufhin mit Whiting diskutiert und "sie hatten das Gefühl, dass das noch eine zu große Grauzone sei. Alle haben das Vorgehen ausnahmslos unterstützt."

"Es war hauptsächlich aus Sicherheitsgründen. Nachdem, was im Laufe der Jahre passiert ist und womit die Leute davongekommen sind, haben die Fahrer versucht, vom Gas zu gehen, um keine Strafe zu kassieren, aber gleichzeitig nicht zu viel Zeit zu verlieren. Wenn man den Fahren das abnimmt – im Grunde bekommst du Probleme, wenn du versuchst, schneller zu fahren – dann müssen sie nicht mehr darüber nachdenken."

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