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Falsches Konzept hindert Racing Point: Nächster Tiefschlag Frankreich

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Falsches Konzept hindert Racing Point: Nächster Tiefschlag Frankreich
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper

Frankreich scheint für Racing Point ein schwieriges Pflaster zu werden, was die Fahrer frustriert - Der Rennstall blutet noch für Entscheidungen aus der Pleite-Zeit

Racing Point steht in Frankreich das nächste schwierige Wochenende bevor. Was die Performance angeht, läuft es bei den Kanadiern seit dem Europaauftakt in Barcelona nicht mehr, auch wenn man in Montreal vor zwei Wochen zwei überraschende Punkte mitnehmen konnte. In Le Castellet winkt aber wieder einmal das vorzeitige Aus in Q1.

Sergio Perez und Lance Stroll kamen am Freitag nicht über die Plätze 16 und 18 hinaus - bei einem Rückstand von 2,3 und 2,9 Sekunden. "Im Moment sieht es nicht so gut aus", muss Perez einsehen. "Im Moment sind wir weiter hinten, als wir sein wollen", meint auch Teamkollege Stroll.

Dem Rennstall fehlt es derzeit an Upgrades, sodass man lediglich versuchen kann, das bisherige Paket besser einzustellen. "Wir müssen einfach versuchen, jedes einzelne Detail für morgen zu verbessern", sagt Perez. Das Problem ist jedoch grundlegender Natur: Man musste das Grundkonzept für 2019 festlegen, als man noch unter dem Force-India-Banner kein Geld hatte.

"Also sind wir bereits vor einem Jahr Kompromisse eingegangen, im Glauben, dass wir kein Geld haben würden, um ein neues Auto zu bauen", sagt Teamchef Otmar Szafnauer. "Daher haben wir einige Teile übernommen, die unter den neuen Regeln nicht funktionieren. Das müssen wir in den Griff kriegen."

 

Das ist in der aktuellen Saison aber gar nicht so einfach. Ein neues Chassis zu bauen ist laut dem Teamboss "schwierig", ein neues Aero-Paket zu bringen schon eher möglich. Derzeit warten die Piloten aber vergebens auf die großen Neuerungen - erst in Deutschland erwartet Perez einen Schritt nach vorne.

Bis dahin droht Racing Point aber den Anschluss an die direkte Konkurrenz zu verlieren. Das zehrt an den Nerven der Piloten. "Es ist frustrierend, wenn man kein konkurrenzfähiges Auto hat", seufzt Perez. "Wir wissen, dass wir das Potenzial haben und dass noch Dinge kommen werden, aber wir müssen einfach geduldig sein und weiter 100 Prozent liefern."

 

Gelingt das auch in Frankreich, sind Punkte laut Szafnauer möglich. "Das ist unser Ziel" nickt er. Zwar lief der Freitag aus Teamsicht nicht gut, doch das muss für den Sonntag nichts heißen: "Das Longrun-Tempo war gut, und normalerweise geht's ja um den Sonntag. Wir werden unsere Hausaufgaben machen und sehen, wie weit uns das bringt."

Auch die Piloten haben die Hoffnung noch nicht verloren: "Wir haben Probleme, die wir lösen müssen, und wenn uns das gelingt, dann sieht es gar nicht mehr so schlecht aus", sagt Perez. Und auch Stroll gibt sich positiv: "Das Auto hat sich bei den Longruns besser angefühlt. Ich bin zuversichtlich, dass wir pushen können, wenn es am Sonntag zählt."

Mit Bildmaterial von LAT.

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