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Famin: Schlechte Auftaktform nicht der Auslöser für neue Alpine-Struktur

Alpine setzt künftig auf gleich drei technische Direktoren, um seine Formkrise zu überwinden - Dabei hat sich das Team ein Beispiel an McLaren genommen

Famin: Bei neuer Alpine-Struktur von McLaren inspiriert

Alpine-Teamchef Bruno Famin verrät, dass die Mannschaft aus Enstone bei der neuen technischen Struktur, die auf drei Säulen ruht, zum Teil von jener Umstrukturierung inspiriert wurde, die McLaren im vergangenen Jahr durchgeführt hat.

"Sicher haben wir das gesehen", sagt Famin im Gespräch mit Motorsport.com. "Es gab uns die Antwort auf die Frage, ob es funktionieren könnte, und es scheint, als würde es funktionieren."

"Ich sage natürlich nicht, dass damit alles möglich ist, aber wir haben bei McLaren gesehen, dass diese Art der Organisation einen Schub geben kann. Und das ist es, wonach wir suchen", so der Alpine-Teamchef über die am Montag verkündete Struktur.

Demnach gibt es künftig drei technische Direktoren. Joe Burnell (Engineering), David Wheater (Aerodynamik) und Ciaron Pilbeam (Performance) teilen sich die Verantwortung und berichten alle an Famin. Matt Harman, bisheriger Technikchef, und Dirk de Beer, zuständig für die Aerodynamik, sind nicht mehr Teil des Teams.

Drei technische Direktoren wie bei McLaren

Diese Änderungen entsprechen denjenigen, die McLaren vorgenommen hat, als der sein Technischer Direktor James Key Anfang des vergangenen Jahres zu Sauber wechselte.

Das Team aus Woking schuf eine neue horizontale Struktur, die von drei technischen Direktoren geleitet wird, nämlich Peter Prodromou (Aerodynamik), David Sanchez (Fahrzeugkonzept und Leistung) und Neil Houldey (Engineering und Design).

Obwohl Sanchez, der von Ferrari kam, erst Anfang 2024 mit der Arbeit für McLaren beginnen konnte, fielen die Änderungen in der Struktur mit dem allgemeinen Aufschwung des Teams aus Woking zusammen, das den MCL60 erfolgreich entwickelte.

Darauf hofft nun auch Alpine. "Ich denke, eine sehr vertikale Struktur ist weniger reaktiv, weniger an die moderne Formel 1 angepasst, wo alles so komplex ist", sagt Famin. "Man braucht einfach alle, um gemeinsam und parallel voranzukommen, natürlich im ständigen Austausch von Informationen und Kommunikation."

Der Alpine-Teamchef betont jedoch, dass die schlechte Form des Rennstalls bei den Formel-1-Tests in Bahrain und beim Saisonauftakt nicht der Auslöser für die Umstrukturierung gewesen sei, da diese schon seit einiger Zeit zur Diskussion gestanden habe.

Schlechte Auftaktform war nicht der Auslöser

"Der Zeitplan für die Änderungen hat nichts mit der Leistung des Wochenendes zu tun. Es gibt keine Verbindung zwischen unserer Leistung und dem Weggang von Matt und Dirk. Vielmehr haben wir darüber nachgedacht, wie wir den nächsten Schritt im Alpine-Projekt machen können", erklärt der Franzose.

"Schon seit geraumer Zeit, und selbst als es noch Renault war, machen wir einen Schritt vorwärts, einen Schritt zurück, zwei Schritte vorwärts, einen zurück, und so weiter."

"Wir erzeugen nicht wirklich die Dynamik des Fortschritts, die wir haben wollen. Und dann dachten wir, dass es an der Zeit ist, unseren Ansatz in technischer Hinsicht zu ändern, und das ist der eigentliche Grund für die Veränderungen", so Famin weiter.

Mit ihrer Hilfe erwartet er in den kommenden Saisons konstante Verbesserungen: "Die Dynamik, von der ich spreche, ist, dass wir uns von Jahr zu Jahr weiterentwickeln wollen. Natürlich wissen wir, dass es in der Formel 1 immer Höhen und Tiefen gibt."

"Ich spreche von einer mehrjährigen Dynamik, in der wir uns der Spitze immer weiter annähern können, was unser Ziel ist, um mittelfristig um Siege zu kämpfen, und nicht in einem Jahr Vierter in der WM zu sein und im nächsten Jahr Sechster. Wir müssen ein Team entwickeln, das um die ersten drei Plätze kämpfen kann."

Famin sagt, dass die jüngsten Änderungen ein "Signal" an alle im Lager von Alpine seien, dass aktiv Maßnahmen ergriffen werden, um das Team nach vorne zu bringen.

"Wenn man mit den Leuten diskutiert, muss man auf der gleichen Linie darüber sein, was wir tun wollen und wie wir es tun. Natürlich haben wir über viele Dinge gesprochen, auch darüber, dass wir ein gemeinsames Verständnis davon haben müssen, was zu tun ist."

"Und nicht immer dasselbe zu tun, mit denselben Leuten, wird unser Endergebnis ändern, um es mal so zu sagen. Wir müssen die Prozesse ändern, wir müssen einige Leute austauschen, um ein Signal zu senden, dass wir in neue Phasen des Projekts eintreten."

"Die drei technischen Direktoren, die auf Performance, Engineering und Aerodynamik spezialisiert sind, sind für uns der Weg, das Potenzial aller Jungs besser zu nutzen", so Famin.

"Es ist ein Signal an all die technischen Mitarbeiter und Leute, die das Auto entwickeln, die die Simulationswerkzeuge entwickeln, den Simulator und so weiter, dass alle parallel auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten", hält der Alpine-Teamchef fest.

Mit Bildmaterial von circuitpics.de.

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