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Formel 1 Melbourne

Fernando Alonso: Alpine in Melbourne schnell genug für Pole!

Fernando Alonso musste mit dem Crash im Formel-1-Qualifying in Australien alle Hoffnungen auf ein Top-Ergebnis begraben - Pole laut dem Spanier möglich gewesen

Alpine-Fahrer Fernando Alonso ist der tragische Held des Formel-1-Qualifyings in Melbourne. Der Spanier war während des gesamten Wochenendes regelmäßig schnellster Fahrer hinter Ferrari und Red Bull, verunfallte aber im Qualifying aufgrund eines technischen Problems.

Die Sektorenzeiten auf seiner fliegenden Runde in Q3 waren dabei sogar auf Augenhöhe mit der späteren Poleposition-Zeit von Charles Leclerc, ehe ein Hydraulikproblem Alonso in Kurve elf in die Mauer beförderte.

"Das Getriebe hat auf einmal nicht mehr funktioniert und der Motor hat sich abgestellt. Es ist unfassbar, was das für ein Unglück ist, denn 20 Sekunden später hätten wir vielleicht auf Pole stehen können", erklärt Alonso.

Alonso nicht verwundert über Alpine-Pace

Auf die Frage, ob der Alpine heute schnell genug für die Poleposition gewesen sei, antwortet er blitzschnell: "Ja!". Darüber verwundert ist er allerdings nicht, da das Auto bereits in den letzten Rennen von Mal zu Mal besser geworden sei und das Team sehr hart arbeitet.

"Um die Pole zu fahren hat mich vielleicht ein bisschen überrascht, aber keinesfalls, dass wir immer näher zur Spitze aufschließen. Es war bis dahin das beste Wochenende seit Jahren, daher ist es für mich sehr frustrierend, nicht bis zum Ende fahren zu können", so Alonso.

Bisher hatte der Spanier an jedem Rennwochenende mit Zuverlässigkeitsproblemen zu kämpfen. Nach Motorenproblemen in Bahrain und Saudi-Arabien hat Alonso in Australien bereits seine dritte Antriebseinheit im Heck und damit auch seine letzte reguläre, bevor es Startplatzstrafen geben würde.

Zuverlässigkeitsprobleme nur auf einer Seite der Garage

Ob er Sorge um die Zuverlässigkeit habe, sagt Alonso: "Nur für mein Auto scheint es Sorgen zu geben, denn beim anderen Auto ist alles in Ordnung." Zudem tauchen die Probleme "völlig zufällig" auf, weshalb es für das Team schwierig ist, die Probleme zu beheben.

"Wenn man wie in Bahrain Neunter oder Zehnter ist, dann ist es egal, wenn man ausscheidet, da es nur ein paar Punkte dafür gibt. In Dschidda waren wir hingegen gut positioniert und heute hätten wir ein Top-3-Resultat garantiert gehabt", zeigt er sich enttäuscht.

Obwohl der Alpine-Fahrer am Ende nur Zehnter wurde, hat er dennoch das gesamte Formel-1-Paddock auf sich aufmerksam gemacht. "Alonso hat mich an diesem Wochenende am meisten überrascht. Ohne den Crash wäre er in die zweite Startreihe gefahren", sagt Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko gegenüber 'Sky'.

Melbourne nur ein Ausreißer nach oben?

"Wir haben zuerst gedacht, die bluffen mit dem Benzin, aber da ist echter Speed da", zeigt sich Marko überrascht. Allerdings vermutet er, dass die Leistung von Alpine eine Eintagsfliege sein könnte: "Wie wir alle wissen, ist Melbourne nicht gerade ein Gradmesser für den Rest der Saison", erklärt er.

Erwartungen für das Rennen hat Alonso noch nicht, da man erst sehen muss, in welchem Zustand sich das Auto nach dem Unfall befindet. "Mal schauen, ob wir etwas tauschen müssen, was vielleicht eine Startplatzstrafe erfordert."

"Wenn man um die Poleposition fährt, wären natürlich Punkte im Rennen okay, aber wir verdienen früher oder später ein Podium", so Alonso. Der Alpine könne seine Stärken vor allem auf Strecken mit glattem Asphalt und schnellen Kurven ausspielen.

"In Bahrain mit den ganzen langsamen Kurven waren wir nicht so konkurrenzfähig wie in Dschidda oder hier in Melbourne, wo die Strecke auch sehr glatt ist." Das Team sei laut dem Spanier auf dem richtigen Weg, weitere Verbesserungen an das Auto zu bringen, um in Zukunft noch konkurrenzfähiger zu werden.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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