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Formel 1

Fernando Alonso "extrem glücklich" über P3 im Sprintqualifying

Fernando Alonso sicherte sich im Sprintqualifying der Formel 1 in China Startplatz drei - Wie der Aston-Martin-Pilot die Regenbedingungen im SQ3 meisterte

Kevin Hermann

Bearbeitet: 19.04.2024, 11:04

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Fernando Alonso "extrem glücklich" über P3 im Sprintqualifying

Fernando Alonso belegte beim Sprintqualifying der Formel 1 in China dritten Platz und wird somit aus der zweiten Startreihe in den Sprint am Samstagvormittag gehen. Der Aston-Martin-Pilot profitierte vom einsetzenden Regen im letzten Qualifyingsegment, da der AMR24 in den zuvor trockeneren Bedingungen des SQ1 und SQ2 "nicht super konkurrenzfähig war".

"Um ehrlich zu sein, war es ziemlich stressig", gibt Alonso nach der Session zu. "In SQ1 haben wir nur auf das Radar geschaut, und der drohende Regen war von der ersten Minute an da. Wir haben in SQ1 einige Fortschritte gemacht und ich glaube, in SQ2 haben wir es gerade so geschafft, denn wir waren auf P8 oder P9. Im Trockenen waren wir also nicht besonders konkurrenzfähig."

Unter trockenen Bedingungen schien der Aston Martin bestenfalls vierte Kraft hinter Red Bull, McLaren und Ferrari zu sein, doch Alonso meisterte das schwierige Unterfangen mit der Reifentemperatur im Regen und wurde schließlich nur von Polesetter Lando Norris und Lewis Hamilton im Mercedes geschlagen.

"In jeder Runde waren die Bedingungen ein wenig anders", erklärt Alonso die Situation in SQ3. "Die Reifen waren jede Runde ein bisschen besser, aber die Strecke war durch den Regen ein bisschen schlechter, sodass es schwierig war, den Grip und das Risiko, das man eingehen wollte, zu beurteilen. Daher bin ich extrem glücklich."

Zhou in Box überholt? Darum bekam Alonso keine Strafe!

Weil der Regen immer stärker wurde, kam es vor Beginn des dritten Sprint-Qualifying-Segments zu einem Gerangel in der Boxengasse, da jeder Fahrer zuerst draußen sein wollte, um die besten Bedingungen zu haben. Dabei schien es, als ob Alonso den Lokalmatador Guanyu Zhou im Sauber in der Boxengasse überholt hat, was von den Stewards untersucht wurde, doch der Spanier wurde freigesprochen.

In der Begründung der Stewards heißt es: "Die Sportkommissare haben die Daten des Positions- und Rangiersystems sowie die Videoaufzeichnungen im Fahrzeug geprüft und festgestellt, dass Wagen 14 [Alonso] Wagen 24 [Zhou] in der Boxenausfahrt überholt hat und nicht vor der Boxenausfahrt."

"Wagen 14 reihte sich in der Überholspur ein und behielt die Reihenfolge, in der er in die Überholspur einfuhr, bis zur Boxenausfahrt bei, wie in Artikel 34.8 des Sportlichen Reglements vorgeschrieben. Es lag also kein Verstoß gegen das Reglement vor und wir haben keine weiteren Maßnahmen ergriffen."

Sprint im Trockenenen: Was ist drin für Alonso?

Für die kommenden beiden Tage sollte der Regen jedoch keine weitere Rolle mehr spielen, was anhand der Erkenntnisse vom Freitag schlecht für Aston Martin sein könnte. Da die Longrun-Pace aufgrund des Sprint-Formates kaum im ersten Freien Training getestet werden konnte, tappen die Teams bezüglich des Kräfteverhältnisses noch im Dunkeln.

"Ich habe noch keine klare Vorstellung", sagt der Spanier auf die Rennpace seines AMR24 in Schanghai angesprochen. "Aber wir werden es morgen herausfinden. Wir haben jetzt eine Menge Rennrunden an diesem Wochenende. Das Sprintrennen morgen und natürlich das Hauptrennen am Sonntag - also ja, mal sehen, ob wir uns morgen wieder gut qualifizieren können und dann sehen wir weiter."

Im Sprintrennen werden die Fahrer 19 Runden ohne einen verpflichtenden Boxenstopp absolvieren. Da es dadurch keine Reifenvorteile gibt, wird das Überholen für die Konkurrenz erschwert, was Alonso helfen könnte. Sein Teamkollege Lance Stroll ist mit Startplatz 15 für den Sprint aber schon auf ein kleines Wunder angewiesen, denn nur die ersten acht Fahrer erhalten im Samstagsrennen Punkte.

Stroll: Regen hat zweite Runde im SQ2 vermasselt

Der Kanadier beklagt sich, im entscheidenden Sprintqualifying "nicht den nötigen Grip" gehabt zu haben, obwohl die Pace im ersten Freien Training noch sehr stark war, als der 25-Jährige der schnellste Pilot war. "Dann hat uns der Regen ein wenig überrascht, sodass ich in SQ2 keine zweite Runde fahren konnte", fügt er hinzu.

"Unsere Möglichkeiten sind in einem kurzen Sprint begrenzt, da wir von P15 starten, aber wir werden die Lehren von heute mitnehmen und sehen, was wir für den Rest des Wochenendes tun können."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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