Fernando Alonso: Freitag bei F1 in Kanada "totale Zeitverschwendung"

Fernando Alonso sagte am Freitagabend, der Tag sei eine "totale Zeitverschwendung" gewesen, nachdem er aufgrund eines Motorproblems nur wenig fahren konnte.

Im 1. Freien Training musste Fernando Alonso seinen McLaren wegen eines Hydraulikproblems nach nur 13 Runden abstellen und, da die Reparatur sich hinzog, konnte er auch ins 2. Training erst später eingreifen. Nach 19 Runden – andere Fahrer hatten 40 und mehr Runden hinter sich – reihte sich der Spanier am Ende trotzdem auf Platz 7 ein.

"Ich wollte an die Box kommen und versuchen, das Problem zu lösen, aber ja, es liegt am Motor, ein Hydraulikproblem", sagte Alonso nach dem 2. Training. "Wir haben das 1. Training verloren und dann den größten Teil des 2. Trainings, weil wir nicht genügend Zeit hatten, das Auto zu reparieren."

"Der Freitag war eine totale Zeitverschwendung und kein einfacher Start", erklärte er. "Wir kennen die Strecke aber, sind hier schon viele Jahre gefahren, also sollte wir wissen, wie wir im Qualifying und im Rennen abgreifen müssen."

Bei seinem letzten Versuch auf den Ultrasoft-Reifen profitierte Alonso von den besseren Streckenbedingungen, nachdem der Rest des Feldes seine schnellsten Zeiten schon früher im Training bei Qualifying-Simulationen gefahren war. Alonso glaubt daher auch, dass seine Zeit nicht repräsentativ für den Platz von McLaren in der Hackordnung sei.

"Wir wissen, dass wir etwas weiter hinten sind, wahrscheinlich 10., 11., 12., 13.", meinte er. "Manchmal schaffen wir ein paar gute Runden, wie in Barcelona bei Platz 7 [im Qualifying] und Platz 7 heute."

"Am wichtigsten ist es aber, am Sonntag in den Top 10 zu sein, um Punkte zu holen. Am Samstag gibt es keine Punkte, ein gutes Qualifying zeigt aber die Leistung im Rennen", betonte der zweimalige Weltmeister.

Bildergalerie: Grand Prix von Kanada

"Nach den Problemen, die wir im 1. Training hatten und wodurch wir den größten Teil des 2. Trainings verloren haben, waren wir trotz dieses Handicaps in den Top 10. Ich bin damit also recht zufrieden."

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Tags formel 1, honda, kanada, mclaren, motorproblem