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Fernando Alonso: Keine Aston-Martin-Fortschritte in den nächsten Monaten

Fernando Alonso schreibt die Saison 2026 noch nicht ab und verweist auf "riesiges Potenzial" - In den kommenden Monaten werde man dieses aber noch nicht sehen

Alonso-Klartext: Bis zur Sommerpause ein Abo auf den letzten Platz?

Fernando Alonso hofft, dass Aston Martin sich in der zweiten Saisonhälfte steigert

Foto: LAT Images

Die ersten Rennen der Formel-1-Saison 2026 waren hart für Aston Martin, "und die nächsten zehn werden ebenfalls hart werden", kündigt Fernando Alonso bereits jetzt an. Denn laut dem zweimaligen Weltmeister wird es noch Monate dauern, bevor Aston Martin in der Hackordnung der Königsklasse wieder nach vorne kommen wird.

"Ich kann euch schon jetzt sagen, dass sich daran nichts ändern wird", sagt Alonso gegenüber DAZN, nachdem er und Teamkollege Lance Stroll am Wochenende in Suzuka die beiden letzten Plätze im Qualifying belegten. Im Rennen wurde Alonso 18., Stroll schied aus.

"Wir arbeiten hart daran, die Situation zu verbessern", versichert der Spanier, "aber in der Formel 1 geschehen von einem Wochenende zum nächsten keine Wunder. Wir werden also weiter daran arbeiten, aber die erste Jahreshälfte wird sehr hart werden", kündigt er an.

"Hoffentlich wird die zweite Hälfte etwas besser", so Alonso, der die Hoffnung auf größere Fortschritte vor dem Sommer bereits aufgegeben hat. Daran ändere auch die Absage der Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien und die damit verbundene April-Pause nichts, stellt er klar.

McLaren als Vorbild für "Traum-Szenario"

"Das Einzige, was wir vermeiden, ist es, in Bahrain und in Dschidda den letzten Platz zu belegen", betont er und versichert: "Wir werden einen Monat lang daran arbeiten, uns zu verbessern." Doch der Entwicklungsplan werde bereits "drei oder vier Monate" im Voraus festgelegt, erklärt Alonso.

"In Miami werden wir also das gleiche Auto haben wie hier", sagt er im Hinblick auf den ersten Grand Prix nach der Pause. "Das heißt aber nicht, dass wir bis dahin keine Lösungen finden werden, die wir in der zweiten Saisonhälfte umsetzen können", so Alonso.

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Denn obwohl der 44-Jährige die erste Saisonhälfte bereits abschreibt, heißt das nicht, dass er kein Licht am Ende des Tunnels sieht. Er verweist auf die Saison 2023, als McLaren ebenfalls einen Fehlstart hinlegte und in den ersten beiden Saisonrennen am Ende des Feldes lag.

Später im Jahr stand man dann regelmäßig auf dem Podium, 2024 wurde man sogar Konstrukteurs-Weltmeister. "Vielleicht ist das zu optimistisch. Das ist ein Traum-Szenario. Aber wir wissen, dass die Saison lang ist", sagt Alonso, der betont: "Das Auto hat ein riesiges Potenzial, ebenso wie der Motor."

Sobald die großen Probleme also behoben seien, werde man schnell Fortschritte machen, hofft er. Unter anderem habe man seit den Wintertests in Bahrain bereits Verbesserungen beim Deployment und der Fahrbarkeit erzielt, berichtet er. Auf der anderen Seite kämpfe man aber noch immer mit den Vibrationen und brauche mehr Leistung.

Warum Fortschritte so lange brauchen

"Es gibt grundlegende Dinge, bei denen wir immer noch im Hintertreffen sind", gesteht Alonso, betont jedoch, dass hinter den Kulissen mit Vollgas daran gearbeitet werde. Er berichtet, dass einige Ideen in der Fabrik "sehr positiv" aussehen, aber einfach noch Zeit brauchen.

Zunächst muss man einen Plan für ein Update entwickeln, "dann muss man Windkanaltests durchführen, dann muss man CFD-Simulationen durchführen, dann muss man es produzieren, dann muss man es auf die Rennstrecke bringen, und schon ist es Juli, August", so Alonso.

Zwar hatte Aston Martin bereits am Wochenende in Suzuka ein Upgrade für den Frontflügel und den Unterboden dabei. Doch Alonso betont, dass dieses keinerlei Performance gebracht habe - was auch gar nicht das Ziel der neuen Teile gewesen sei.

"Die Upgrades sind nur kleine Änderungen, die wir am Auto testen, um herauszufinden, ob das, was wir für das Problem halten, tatsächlich das Problem ist", erklärt er und ergänzt: "Wenn wir diese Upgrades also testen, zeigen sie uns, ob wir in der Fabrik auf dem richtigen Weg sind oder nicht."

"Aber es geht nicht darum, dass sie die Leistung steigern. Sie geben uns lediglich eine Richtung", so der Spanier, der die Hoffnung nicht aufgegeben hat, 2026 doch noch ein konkurrenzfähiges Auto zu bekommen. In den kommenden Monaten wird das aber noch nicht passieren.

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