Fernando Alonso klagt nach Q2-Aus in Dschidda: Alpine "sehr übersteuernd"

Fernando Alonso scheitert in Dschidda im zweiten Qualifying-Abschnitt: Warum das ein Spiegelbild der Formel-1-Saison 2021 von Alpine ist

Fernando Alonso klagt nach Q2-Aus in Dschidda: Alpine "sehr übersteuernd"

Fernando Alonso erlebte im Qualifying zum Grand Prix von Saudi-Arabien in Dschidda eine Enttäuschung. Der Alpine-Fahrer tat sich nach ansprechenden Leistungen in den Freien Trainings schwer und erreichte letztlich Startplatz 13.

Den Grund dafür sieht Alonso in einer Fahrzeug-Balance, die sich im Vergleich zum Freitag veränderte. "Ja, es war knifflig für uns, denn heute fühlte ich mich ehrlich gesagt nicht wohl mit dem Auto. Gestern fühlte sich das Auto schnell und ausbalanciert an, heute war es sehr übersteuernd", grübelt der zweifache Formel-1-Weltmeister.

Dabei halfen auch Set-up-Veränderungen im Freien Samstagstraining nichts: "Im FT3 haben wir einige Änderungen für das Qualifying vorgenommen, aber das Auto war immer noch sehr übersteuernd. Und auf einem Stadtkurs, wo man nahe an die Mauern herankommt, verlor ich mit dieser Balance das Vertrauen in das Auto."

Fernando Alonso: 2021 eine seltsame Saison für Alpine

Die schwankenden Leistungen in Dschidda stehen dabei sinnbildlich für die Formel-1-Saison 2021 von Fernando Alonso und Alpine. Highlights wie das Podium beim Katar-GP wechseln sich munter mit Rückschlägen, wie eben jener Leistung im Q2 von Saudi-Arabien ab.

"Ja, es war eine seltsame Saison, für jeden. Jedes Team hatte eine sehr seltsame Saison. Nur Mercedes und Red Bull sind die beständigen Teams, die um die ersten vier Plätze kämpfen. Danach gibt es eine Mischung, die sehr seltsam zu verstehen ist", meint Alonso.

Das betrifft aus seiner Sicht jedoch auch die anderen Teams im Mittelfeld: "McLaren schien sogar nahe an den ersten beiden zu sein und jetzt kämpfen sie um Punkte. AlphaTauri steht manchmal in den ersten beiden Reihen der Startaufstellung und dann wieder nicht. Bei Alpine war es nicht anders, und es ging auf und ab."

Ob sich daran 2022 etwas ändert, ist fraglich. Alonso greift dann zwar weiter für Alpine ins Lenkrad, allerdings debütiert dann auch eine ganz neue Fahrzeug-Generation. Schon bei früheren Umbrüchen zeigte sich, dass zwar die Abstände im Feld größer werden, gleichzeitig aber je nach Stärken und Schwächen der Autos abwechslungsreiche Ergebnisse zu erwarten sind.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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