Fernando Alonso nach erstem Podium: "Müssen auf dem Boden bleiben"

Zwei Wochen nach seinem überraschenden Podium in Katar wartet für Fernando Alonso in Saudi-Arabien Neuland - Kann der Spanier erneut überraschen?

Fernando Alonso nach erstem Podium: "Müssen auf dem Boden bleiben"

Nach der kleinen Sternstunde in Katar beginnt der Formel-1-Alltag für Fernando Alonso in Saudi-Arabien wieder bei null. Den dritten Platz im Alpine, sein erstes Podium seit mehr als sieben Jahren, konnte er aber dennoch zumindest ein wenig zelebrieren. Am Sonntagabend nach dem Rennen in Katar gab es eine Feier mit dem Team, anschließend tankte der 40-Jährige nach einem anstrengenden Tripleheader zu Hause Kraft.

"Wir waren sehr glücklich über das Podium. Wir waren ein paar Mal schon im Rennen nahe dran, hatten dann aber nicht die Performance oder auch das Glück, um es zu vollenden. In Katar aber war es dann umso schöner für uns, wieder auf dem Podium zu sein", sagt Alonso, der nun aber "nicht noch einmal sieben Jahre warten" möchte.

Dass es gleich in Saudi-Arabien erneut mit dem Podium klappt, erscheint fraglich. Auszuschließen ist auf dem neuen Kurs aber nichts. Niemand kennt die Strecke. Doch Alonso gibt sich bodenständig. "Wir müssen bescheiden bleiben. Wir müssen auf dem Boden bleiben, es wird ein schwieriges Wochenende und die Ziele dürfen nicht anders sein im Vergleich zu den vergangenen Rennen", stellt er klar.

Das bedeutet: im besten Fall Q3 am Samstag und Punkte am Sonntag. Und was denkt der Spanier über die Strecke? "Der Kurs sieht schnell aus, aber wir müssen das morgen alles herausfinden. Wir haben einige Simulationen, aber es könnte eine Strecke sein, auf der du viel Motorleistung brauchst. Auch die Reifen könnten an diesem Wochenende ein großes Thema sein", blickt er voraus. Es gebe jedoch noch "zu viele Unbekannten".

Dies gilt aber für alle Teilnehmer. Haben kleinere Teams wie Alpine daher sogar eine größere Chance, da auch die Topteams sich nicht optimal vorbereiten konnten? "Es ist schwierig zu sagen", meint Alonso. Training, Qualifying und Rennen würden auch eine gewisse Improvisation verlangen.

"Es gibt mehr Gelegenheiten, aber nicht nur für Alpine oder mich. Ich denke, es gibt mehr Gelegenheiten, die natürliche Rangfolge der Autos ein bisschen zu verändern", glaubt er an ein gemischteres Feld. Bahrain sei etwa genau das Gegenteil, wo vor der laufenden Saison die Wintertestfahrten stattfanden und anschließend auch der Saisonauftakt. Für die Teams gab es keine Überraschungen mehr.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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